Alice Cooper - Alice Cooper Goes To Hell

Cover Alice Cooper - Alice Cooper Goes To Hell
Cover

Album

Jahr:1976
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Weltweit:
se  Peak: 47 / Wochen: 1

Tracks

25.06.1976
LP Warner Bros. WB 56 171
1989
CD Warner 7599-27299-2
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1.Go To Hell
5:02
2.You Gotta Dance
2:44
3.I'm The Coolest
3:57
4.Didn't We Meet
4:15
5.I Never Cry
  3:43
6.Give The Kid A Break
4:13
7.Guilty
3:21
8.Wake Me Gently
5:03
9.Wish You Were Here
  4:35
10.I'm Always Chasing Rainbows
2:13
11.Going Home
3:47
   

Alice Cooper   Künstlerportal

Singles - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
Elected!15.01.1973312
School's Out15.01.1973124
Hello Hurray15.04.1973168
No More Mr. Nice Guy15.07.1973144
 
Alben - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
School's Out15.01.1973812
Billion Dollar Babies15.04.1973416
Trash15.09.1989416
Hey Stoopid21.07.1991512
The Last Temptation19.06.1994248
Brutal Planet18.06.2000491
Dragontown28.10.2001751
The Eyes Of Alice Cooper05.10.2003721
Dirty Diamonds17.07.2005661
Along Came A Spider08.08.2008375
Welcome 2 My Nightmare30.09.2011252
Hollywood Vampires (Hollywood Vampires)25.09.2015621
Paranormal11.08.201783
 

Reviews

Durchschnittliche Bewertung: 4.83 (Reviews: 6)
08.09.2007 13:29
Voyager2
Member
*****
Vincent Furniers Entscheidung, die ausgetretenen Glamrockpfade zu verlassen und mit einer neuformierten Band gehaltvollere, anspruchsvollere Rockmusik zu spielen, wurde gleich zu Beginn mit Erfolg honoriert. Das 75er Werk „Welcome To My Nightmare“ und die daraus ausgekoppelten Single „Only Woman“, „Welcome To My Nightmare“ und „Department Of Youth“ erwiesen sich, zumindestens in den USA, als durchaus erfolgreich. Gemeinsam mit seiner Begleitband The Hollywood Vampires spielte er 1976 in Toronto, New York und Los Angeles unter der Regie von Bob Ezrin das Album „Goes To Hell“ ein. The Hollywood Vampires bestanden aus Dick Wagner (Gitarre, Gesang), Steve Hunter (Gitarre), John Tropea (Gitarre), Bob Ezrin (Keyboards, Gesang), Al MacMillan (Piano), Tony Levin (Baß), Babbitt (Baß), Alan Schwartzberg (Schlagzeug), Jim Mealen (Percussion) sowie den Backgroundchor bestehend aus Michael Sherman, Shawn Jackson, Colina Phillips, Joe Gannon, Shep Gordon, Denny Vosburgh, Bill Misener, Laurel Ward und Sharon Lee Williams ein. Bis auf „I’m Always Chasing Rainbows“ stammen die Stücke auf „Goes To Hell“ allesamt aus der Feder von Alice, Dick Wagner und Bob Ezrin. Die Tatsache, daß Bon Ezrin nicht als nur Produzent sondern auch als Komponist und Musiker an „Goes To Hell“ beteiligt war, verschafft diesem Werk eine ungemeine Dichte. Das Album beginnt mit „Go To Hell“, einem kraftvollen Rocker mit einer kräftigen Baßlinie, donnernden Drums und zum Teil heftigen Bläsereinlagen (Das Stück erinnert ein klein wenig an „God Of Thunder“, ein Stück, das Kiss im gleichen Jahr eingespielt hat. Vielleicht kommt diese Ähnlichkeit nicht von ungefähr, denn in beiden Fällen hieß der Produzent Bob Ezrin. Allerdings klingt „Go To Hell“ wesentlich differenzierter). „You Gotta Dance“ ist ebenfalls ein kraftvoller Rocker, der sich nebenbei als echter Tanzflächenfeger eignet. Der Refrain klingt fast wie rockiger Seitenhieb auf den damals aufkommenden Discosound. Ungewohnt jazzig kommt „I’m The Coolest“ daher. Der Titel ist Programm, Alice wirkt hier in der Tat sehr cool. Dieser Titel dürfte mit Sicherheit nicht jedermans Geschmack sein, originell ist er auf jeden Fall. An seine großen Hits wie „No More Mr. Nice Guy“ und „Hello Hurray“ erinnert „Didn’t We Meet“, ein Stück mit interessanten Tempowechseln. Das Alice auch die leisen Töne beherrscht, beweist er mit der dem sehr schönen „I Never Cry“. Das er auch gefühlvolle Balladen interpretieren kann, hat er schon 1975 mit dem sensationellen „Only Woman“ bewiesen. Als Singleauskopplung war das streckenweise melancholische „I Never Cry“ im Herbst 1976 ein Tophit in den amerikanischen Single-Charts. Der rockige Blues „Give The Kid A Break“ ist zwar nicht der Bringer, zeigt aber die ganze musikalische Bandbreite des Alice Cooper jener Zeit auf. Der kraftvolle Rocker „Guilty“ ist ein typischer Albumtitel, der zwar nicht sonderlich auffällt aber seinen echten Fans gut gefallen dürfte. Das leicht morbid anmutende „Wake Me Gently“ klingt wie eine Lightversion früher Genesis Stücke. Das Stück beginnt verhalten, steigert sich aber nach und nach ins Bombastische. Hier vereint Alice all seine Qualitäten, die ihn in der ersten Hälfte der 70er Jahre zu einem Superstar gemacht haben. „Wake Me Gently“ ist ganze großes Rock-Kabarett. Ebenfalls ein ganz großer Kracher ist „Wish You Were Here“. Das Stück klingt so, als hätten sich Santana, Isaac Hayes und Alice Cooper zu einer brodelnden Einheit verschmolzen. Das Alice auch vor banalen Klängen nicht zurückschreckt, beweist er in seiner Version des Klassikers „I’m Always Chasing Rainbow“. Ebenso wie der Schlußsong „Going Home“ ist dieses Stück sehr üppig arrangiert und besticht durch kraftvolle Orchester- und Choreinlagen.
Mit „Goes To Hell“ ist Alice einmal mehr ein sehr gutes Album gelungen, das vor allem durch musikalische Vielfalt besticht. Wer Alice Cooper an Hits wie „School’s Out“ oder „Elected“ mißt, der wird von seinem neunten Werk wahrscheinlich etwas enttäuscht sein. Wer aber gute amerikanische Rockmusik und die musikalische Entwicklung eines Künstlers zu schätzen weiß, dem wird „Goes To Hell“ mit Sicherheit gut gefallen.

Skullface
Member
******
Es ist kein typische Alice Cooper Album. Es ist eine bunte Mischung Songs aus verschiedenen Richtungen trotzdem lohnt sich der Kauf dieses Albums auf jeden Fall. Allein schon aus dem Grund das sich darauf die zwei genialen Songs (Go to Hell & I never cry) darauf befinden. Trotzdem sind noch gute Lieder wie

Didn´t we meet
Guilty
Wish you were here
Going Home

drauf.

remember
Member
****
es sollte als Sequel zu Welcoem to my Nightmares sein, ich finde die beiden Alben habennur wenig gemein..4+ von mir, #27 damals in den USA.

shimano
Member
*****
Gelungenes Album von Alice Cooper! *5-

Dino-Canarias
Member
*****
Die A-Seite (Songs 1-5) wäre für mich eine klare 5 gewesen,
aber in der 2. Hälfte baut das Album dann doch ziemlich stark ab....

4 +

Monkeyman
Member
****
Das ist nicht unbedingt Alice Cooper bestes Album. Es enthält auch keine Hitsingle, wenn man mal von dem schmalzigen "I Never Cry" absieht, welches für mich der absolute Tiefpunkt des Albums ist. Auch die funky Disco-Nummer "You Gotta Dance" ist nicht mein Fall. Ansonsten bietet das Album soliden Rock, der nicht zu Begeisterungsausbrüchen verleitet, aber einige wirklich starke Songs zu bieten hat. Da die Songs sehr abwechslungsreich sind, kommt auch keine Langeweile auf.
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