***** Das tonale Spektrum von David Hasselhoff ist schon bemerkenswert. Pseudointellektuelle Öko-Pop-Mucke des Kalibers "Keep The Jungle Alive" findet sich auf seinem 90er-Album ebenso wie die stringenten Ohrwurm-Kracher "Crazy For You" und "Passion". Und mittendrin steht "Kiss In The Night", eine Nummer, die auch bestens ins Repertoire der Flippers passen würde. Der Schlager-Trash auf dem Vorgänger-Album gefiel mir summa summarum noch deutlich besser ["Amore Amore (Elisabeth)", etc.]. Vorliegend begnüge ich mich mit der klaren 4.
**** In bester Chränzlitanzcombotonalität wird die harmlose Lüpfigkeit zelebriert. Ohrwurmig, flockig und provinziell plätschert das Werkchen einher. Eine Vier kann knapp verantwortet werden (ich spreche von einer Vier und verleihe somit sinnigerweise auch vier Sterne ... mein geschätzter Vorredner wirkt diesbezüglich dezent weniger konsequent).
**** Ganz okay, dieser schlagerhafte Popsong passte dennoch viel besser zu Tony Christie, der ihn auch ein Jahr später (1991) auf sein "Welcome To My Music"-Comebackalbum, das ebenfalls Mr. White produzierte, packte.