Deep Purple - Fireball

Cover Deep Purple - Fireball
Cover
Cover Deep Purple - Fireball
LP
Harvest 1A 038 1575621
Cover Deep Purple - Fireball
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Album

Jahr:1971
Persönliche Charts:In persönliche Hitparade hinzufügen

Charts

Weltweit:
de  Peak: 1 / Wochen: 12
nl  Peak: 3 / Wochen: 9
no  Peak: 2 / Wochen: 23

Tracks

19.07.1971
LP Harvest SHVL 793
1971
Fame Edition - LP Harvest 1A 038 1575621
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1.Fireball
  3:20
2.No No No
  6:49
3.Demon's Eye
  5:17
4.Anyone's Daughter
  4:39
5.The Mule
  5:15
6.Fools
  8:13
7.No One Came
  6:21
   
10.10.1996
25th Anniversary Edition - CD Harvest 8537112 (EMI) / EAN 0724385371127
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1.Fireball
  3:24
2.No No No
  6:52
3.Demon's Eye
  5:20
4.Anyone's Daughter
  4:42
5.The Mule
  5:20
6.Fools
  8:17
7.No One Came
  6:25
8.Strange Kind Of Woman ('96)
4:05
9.I'm Alone
  3:06
10.Freedom
  3:33
11.Slow Train
  5:34
12.Demon's Eye ('96)
6:09
13.The Noise Abatement Society Tapes (Midnight In Moscow / Robin Hood / William Tell)
  4:14
14.Fireball (Take 1 Instrumental)
4:06
15.Backwards Piano
  0:53
16.No One Came ('96)
6:22
   
12.02.2016
LP Parlophone 2564603505 (Warner) / EAN 0825646035052
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CD Audio Fidelity AFZ098 / EAN 0780014209827
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Deep Purple   Künstlerportal

Singles - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
Hallelujah15.11.1969164
Black Night15.12.1970412
Strange Kind Of Woman15.05.1971144
Smoke On The Water15.09.19731116
 
Alben - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
Machine Head15.01.1973416
Made In Japan15.02.1973129
Who Do We Think We Are15.03.1973224
Burn15.03.1974136
Stormbringer15.12.1974420
24 Carat Purple15.07.1975612
Perfect Strangers01.12.1984516
Greatest Purple01.03.1985282
The House Of Blue Light01.03.1987118
Nobody's Perfect01.08.1988162
Slaves And Masters02.12.1990281
The Battle Rages On...01.08.1993916
Purpendicular18.02.19961611
Abandon21.06.1998257
Bananas07.09.2003125
The Platinum Collection10.04.2005632
Rapture Of The Deep06.11.2005204
Live In London14.09.2007741
Phoenix Rising03.06.2011501
Now What?!10.05.201316
Perfect Strangers - Live25.10.2013531
Live In Graz 197526.09.201483
...To The Rising Sun In Tokyo11.09.2015441
From The Setting Sun... In Wacken11.09.2015311
inFinite21.04.201742
 

Reviews

Durchschnittliche Bewertung: 4.93 (Reviews: 14)
27.04.2004 20:57
pillermaik
Member
******
"Fireball", das bereits 6. Album der UK-Band (inklusive dem "Concerto for Group & Orchestra") erschien im Spätsommer 1971 und hat bis heute einen schweren Stand; es fiel zwischen die zwei Deep Purple Meilensteine "In Rock" und das vorallem wegen "Smoke on the water" zur Legende gewordene "Machine Head".
Bei Kritikern eher durchgefallen, geniesst es bei Fans der Band jedoch eine grosse Beliebtheit, da "Fireball" kein sehr zugängliches Album ist und viel Zeit und Liebe braucht - doch dann eröffnet die Scheibe dem geneigten Hörer eine Deep Purple-Welt der Schönheit, der puren Faszination, der progressiven Einschübe und des knüppelharten Rocks. "Fireball" ist vielfältiger als Vorgänger und Nachfolger - klar, es ist kein Urknall wie es "In Rock" war; sowohl für die Band nicht, damals als Neuanfang nach der eher "seichten" Evans/Simper-Aera, wie auch für den "Heavy Rock" (aus dem später Hardrock und Heavy Metal wurde). Zwei Urknalle in 2 Jahren sind schlicht unmöglich und so ist es bezaubernd zu hören, wie die Band auf "Fireball" zu Werke geht.

Die Entstehung der Scheibe war nicht ganz einfach; Deep Purple fühlten sich wegen andauernde Tourneen gezwungen, das Album über mehrere Monate aufzunehmen, in verschiedenen Studios, so dass es nicht "aus einem Guss" zu kommen erscheint. Doch genau dieser Kritikpunkt (Kritik, weil "In Rock" ein Jahr zuvor aus einem Guss war - und obendrein noch in Fels gehauen) ist es, der aus heutiger Sicht eher belächelt werden kann; es bringt dem Album eine Spannung, Intensität und vorallem Verspieltheit ein, die bei der Mk II Besetzung einzigartig ist. So wechseln sich Powerrocker wie der (ähnlich wie "Speed King" auf "In Rock") Überopener mit Doppelbass-Attacke "Fireball" mit eher psychedelischem wie dem gespacten, abgehobenen "The mule" ab, dazwischen wird das Kneipen-Western-feelingmässige, wunderschöne "Anyone's daughter" geschoben, dem Ritchie Blackmore zwar nur zaghaft, dafür umso ausdruckvoller mit seinem Slide-Spiel eine melancholische Tiefe zu kredenzen vermag.

Mein persönlicher Favorit des Albums ist jedoch keiner der "Hits"; "Fools" ist es, was für mich wie ein Tank alles überrollt, wie ein Panzer, der durch sämtliche Gärtchen der Vorstadt brettert und nur noch Zerstörung hinterlässt - gnadenloses Riff, fett, hart, weltklasse!! Nicht schnell wie noch auf "In Rock", dafür umso satter und brachial.
Oder das mystische, stets verwirrend anmutende "Demon's eye". Ein Groover der üblen Sorte, in dunkelster und geheimnisvollster Melancholie gehüllt - düster und dennoch wunderschön!
...und da ist das bereits angesprochene "Anyone's daughter", in dem die Band - ähnlich wie die Konkurrenz von Led Zeppelin auf "III" - eine Folk-Seite im 5. Studiokapitel aufschlägt. Was "Tangerine" bei Led Zeppelin ist, wird bei Deep Purple unter Leitung von Lord and Blackmore zu "Anyone's daughter" - Gillan glänzt mit einem herrlichen Text.

Ian Gillan muss man auf dem Album fabelhafte Arbeit zuschreiben. Zwar "fehlt" - oder sagen; ist nicht zu hören - ein offensichtliches Gesangswunder wie bei "Child in time" ein Jahr zuvor, doch die rauen, harten und kraftvoll aggressiven Akzente die er den Songs "No no no", "No one came" (fies wie eine Krankheit - sensationell) und "Fools" zu schenken vermag, sind anno 1971 in dieser perfekten Form pure Mangelware. So sehr Ritchie Blackmore Ian Gillan auch zu verachten mag - vor dieser Stimme hat selbst der dunkle Meister Achtung und Respekt! So fusionieren und funktionieren die beiden im Endeffekt nicht nur live perfekt sondern auch auf der gesamten Langrille des Jahres 1971.

Aufgenommen wurden bei den Sessions 11 fertige Songs, jedoch schafften es nur deren 7 auf die LP!
"Strange kind of woman" wurde als Single vorhergeschickt, in der Hoffnung dieselbe Wirkung zu erzielen wie seinerzeit der Schnellschuss "Black night". Mission erfüllt.
"Slow train" - warum auch immer - fiel weg und verschwand für eine lange Zeit in den Archiven. Vielleicht weil der Song zu sehr "eine Nummer sicher" gewesen wäre... Allerdings nimmt „Slow train“ viel vorweg, was 1973 zu "Rat bat blue" und "Woman from Tokyo" wird. Super Track.
"I'm alone" - ebenfalls eine sehr gute Leistung - landete immerhin auf der B-Seite von "Strange kind of woman".
Da bleibt noch "Freedom". Deep Purple "Standart", gut gespielt, gut gemacht. Für mich kein Highlight, wenn auch typisch für die Band und sicher besser als manch anderes zu jener Zeit, das bei anderen Bands wichtig als Übersong oder gar Hitsingle angepriesen würde. Deep Purple können sich den Luxus, das Privileg erlauben, Supersongs einfach so wegfallen zu lassen.
Immerhin gab es damals noch keine CD (schöne Zeiten waren das), Doppelalben waren gar nicht im Trend, und so musste man die bleibende Zeit eben mit dem füllen, was man selber für das Beste hielt. Klar hätte man auch 2 Songs zusätzlich unterbringen können, das jedoch dann zulasten der Soundqualität.

Das Album verkaufte sich in vorallem den Staaten, wo "In Rock" nicht auf gerade viel Resonanz gestossen ist, sehr gut. In Deutschland, immerhin Ritchie Blackmores "Lieblingsland", erwartete man eine Goldene - die Party war auch schon organisiert - doch leider verkaufte sich "Fireball" nicht den Richtlininen für eine Goldene entsprechend, sprich nicht den Erwartungen gerecht, so wurde der Band einfach eine halbe Goldene überreicht.

„Fireball“ hat zwar keine „Überhits“ oder so genannte Klassiker wie „In Rock“ (Speed King & Child in time) oder das 1972 folgende „Machine Head“ (Smoke on the water & Highway star), doch es ist keinen Deut schwächer als diese zwei legendären Scheiben. Im Gegenteil – es ist irgendwie aufregender, zumindest als „Machine Head“ und zu unrecht wird es eher selten genannt, wenn es um ein Referenzwerk von Deep Purple geht.
Klar, „In Rock“ ist und bleibt eben „IN ROCK“ und somit die wohl nie wieder zu erreichende, für immer eindrücklichste Leistung der Band.
Den hohen Erwartungen von Publikum und Kritikern wurde das Album damals nicht wirklich gerecht - heute sehen das wahre Fans anders!
Zuletzt editiert: 15.02.2011 15:55
27.04.2004 21:37
Rewer
Moderator
******
...ausgezeichnet...
26.11.2005 02:16
Trille
Member
*****
Den hohen Standard, den sie sich selbst mit "In Rock" gesetzt haben, konnten sie mit diesem Album zwar nicht halten, aber nichts desto trotz ist dies ein ausgezeichnetes Album. Es fällt etwas experimenteller als ihr Vorgängeralbum aus. #1 in D und GB und #32 in den USA.
Zuletzt editiert: 10.02.2007 13:52
02.05.2006 15:09
Voyager2
Member
*****
Das Album „Deep Purple In Rock“ und die beiden Singles „Black Night“ und „Strange Kind Of Woman“ hatten Deep Purple an die Spitze katapultiert. Und auf dem Gebiet des Hardrocks waren sie Anfang nahezu konkurrenzlos. Lediglich Led Zeppelin konnten ihnen mühelos das Wasser reichen.

Wenn man ein so überragendes Album wie „Deep Purple In Rock“ abgeliefert hat, dann ist es schwer, einen adäquaten Nachfolger zu produzieren. Das wußten auch Jon Lord & Co. und so machten sie mit dem 1971 veröffentlichten „Fireball“ erst gar nicht den Versuch, ihr Erfolgsalbum von 1970 zu kopieren. Dieses Unterfangen wäre aller Wahrscheinlichkeit nach in die Hose gegangen. Stattdessen produzierten sie ein Album, bei dem erst gar nicht der Eindruck entstand, sie seien eine Überband.

Das Album beginnt mit dem Titelsong, ein aggressiver, treibender Rocker. Als Single ausgekoppelt wurde „Fireball“ Ende 1971 ein internationaler Hit und konnte die Hiterfolge von „Black Night“ und „Strange Kind Of Woman“ bestätigen.
„No No No“ ist ein Rocker, der seine Feinheiten in den Instrumentalpassagen offenbart. „Demon’s Eye“, als B-Seite von „Fireball“ auch auf Single verewigt, ist gradlinig mit interessanten Instrumentalpassagen, in der vor allem Jon Lord sein Können unter Beweis stellen kann.

Völlig aus dem Rahmen fällt „Anyone’s Daughter“, ein eher verhaltenes Stück mit leichten Honky-Tonk- und C&W-Einschüben. Ein solches Stück zeigt auf, daß Deep Purple im Gegensatz zu anderen Hard- und Heavybands gar nicht stilblind waren und daß sie über eine recht breit gefächerte musikalische Bandbreite verfügten.
Etwas aus dem Rahmen fällt auch das psychedelisch angehauchte „The Mule“. „Fools“ beginnt recht verhalten, steigert sich schnell in einen treibenden Rocker und weist in seinem breiten Instrumentalteil ebenso wie „The Mule“ Psychedelic-Elemente auf.
Im Stil von „Deep Purple In Rock“ geht „No One Came“ ab, ein gradliniger Rocker, der keine Wünsche offen läßt.

Musikalisch unterscheidet sich „Fireball“ doch sehr von seinem phänomenalen Vorgänger. Deep Purple gelang das Kunststück, statt einer Kopie ein durchaus eigenständiges, in sich geschlossenes Album einzuspielen.
Zuletzt editiert: 19.11.2007 18:18
15.02.2007 21:18
remember
Member
****
einzig 2 songs überzeugen mich völlig..und damit ist keine höher note möglich..
23.08.2007 19:56
longlou
Member
******
Voyager2 hat mal wieder Recht, hat aber wohl aus Versehen die falsche Punktzahl erwischt.
23.09.2007 17:04
Homer Simpson
Member
*****
Ein durchgehend gutes Album

Deinonychus
Member
*****
Auf jeden Fall ein sehr gutes Rockalbum, aber an den Vorgänger kommt es schon nicht ganz heran, war ja auch schwierig. Persönliche Favoriten: "Anyone's Daughter" und der Titelsong.

Widmann1
Member
****
Überzeugt mich nicht so recht. Aber gut hörbar.

ulver657
Member
*****
ein sehr gutes album! nicht ganz soo toll wie In Rock, aber immer noch eine gute 5! mein liebling: "Fools"

musikmannen
Member
******
Great

Collombin
Member
****
Favoriten:
Fireball
Anyone's Daughter
The Mule

Neusser
Member
*****
Wer die 70er liebt , für den ist es eine coole Scheibe ! In der Zeit hat Deep Purple
eigentlich nur Topscheiben rausgebracht !

mathias_trebgast
Member
***
Halt was für Purple-Fans. Der Titelsong fetzt prima los, "Fools" ist ein toller Titel, der in mehrere Teile zerfällt. Das beste Stück auf der Platte. Der Rest ist Rock-Einheitsbrei.
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