***** .Auch nach dem Split von Deep Purple 1976 war die Popularität an der Gruppe ungebrochen. Für die EMI war diese Nachfrage Grund genug, im Laufe der Jahre etliche Sampler und Livealben auf den Markt zu werfen. Drei Alben davon sind durchaus zu empfehlen und zwar „Powerhouse“ von 1977 (das mit „Painted Horse“ und „Cry Free“ zwei bis dato unveröffentlichte Stücke enthält) sowie „Last Concert In Japan“ von 1978 (dem einzigen Livealbum mit Gitarrist Tommy Bolin) und „Live In London“ von 1982. Das Programm von „Live In London“ wurde am 22.05.1974 für ein BBC Konzert eingespielt. Neben „Burn“, „Might Just Take Your Life“, „Lay Down Stay Down“ und „Mistreated“ aus dem damals aktuellen Album „Burn“ präsentieren Ritchie Blackmore, Jon Lord, Ian Paice, David Coverdale und Glenn Hughes mit „Smoke On The Water“ und „You Fool No One“ zwei ältere Stücke. Wer Deep Purple je live gesehen hat, der weiß, was ihn erwartet, denn was in den Studioversionen schon exzellent klang, geriet in den Liveversionen zum Orkan. Der Sound auf „Live In London“ klingt ausgesprochen gut und sehr direkt, hier hat Produzent Nick Tauber ganze Arbeit geleistet. Allein „Burn“, „Mistreated“ und das fast 18minütige „You Fool No One“ sind schon das ganze Album wert. Wer Livealben mag, der wird an „Live In London“ mit Sicherheit seine Freude haben. Zuletzt editiert: 21.03.2008 13:25 |