Steve Miller Band - Abracadabra

Cover Steve Miller Band - Abracadabra
LP
Mercury 6302 204

Album

Jahr:1982
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Charts

Einstieg:01.08.1982 (Rang 19)
Zuletzt:15.10.1982 (Rang 13)
Höchstposition:8 (1 Woche)
Chartsverlauf:
Anzahl Wochen:12
Rang auf ewiger Bestenliste:1826 (772 Punkte)
Weltweit:
de  Peak: 1 / Wochen: 22
at  Peak: 8 / Wochen: 12
nl  Peak: 11 / Wochen: 15
se  Peak: 3 / Wochen: 10
no  Peak: 10 / Wochen: 21
nz  Peak: 47 / Wochen: 1

Tracks

15.06.1982
LP Mercury 6302 204 (Phonag)
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1.Keeps Me Wondering Why
3:43
2.Abracadabra
5:10
3.Something Special
3:35
4.Give It Up
3:35
5.Never Say No
3:37
6.Things I Told You
3:15
7.Young Girl's Heart
3:34
8.Goodbye Love
2:55
9.Cool Magic
4:23
10.While I'm Waiting
3:25
   
1988
CD Mercury 800 090-2 (PolyGram) / EAN 3259180009021
Details anzeigenAlles anhören
1.Keeps Me Wondering Why
3:39
2.Abracadabra
5:10
3.Something Special
3:29
4.Give It Up
3:34
5.Never Say No
3:32
6.Things I Told You
3:15
7.Young Girl's Heart
3:31
8.Goodbye Love
2:55
9.Cool Magic
4:21
10.While I'm Waiting
3:21
   

Steve Miller Band   Künstlerportal

Singles - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
Rock'n Me15.01.1977254
Abracadabra01.08.1982112
The Joker21.10.1990519
 
Alben - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
Abracadabra01.08.1982812
The Very Best Of22.12.1991112
 

Reviews

Durchschnittliche Bewertung: 4 (Reviews: 3)
27.04.2007 10:51
Voyager2
Member
****
Hatte der gute Steve Miller in der Vergangenheit zwischen einzelnen Alben längere Pausen eingelegt (so lagen zwischen „The Joker“ und „Fly Like An Eagle“ knapp zweieinhalb und zwischen „Book Of Dreams“ und seinem letzten Werk „Circle Of Love“ fast vier Jahre), so lag zwischen „Circle Of Love“ und dem Mitte 1982 erschienenen Werk „Abracadabra“ noch nicht einmal ein Jahr. Die Gründe für diese rasche Veröffentlichungspolitik mögen verschiedene Gründe haben, so z.B. das „Circle Of Love“ nicht ganz über den Standart vergangener Alben verfügte und bei weitem nicht so erfolgreich war wie die Vorgänger „The Joker“, „Fly Like An Eagle“ und „Book Of Dreams“. Darüber hinaus warf das Album im Gegensatz zu den genannten Werken keinen großen Singlehit ab. Das scheint Steve Miller wohl etwas gewurmt zu haben, war er zum damaligen Zeitpunkt immerhin einer führenden Rockmusiker Amerikas. Also schob er relativ schnell „Abracadabra“ nach. Im Gegensatz zu „Circle Of Love“ verzichtete er auf dem neuen Album gänzlich auf musikalische Experimente (wie etwa auf „Circle Of Love“ mit dem seitenlangen „Macho City“) und bot statt dessen einen einfachen, aber sehr effektiven Mainstream-Rock in bester Steve Miller Manier. Das Album löste bei seinem Erscheinen bei den internationalen Musikkritikern sehr unterschiedliche Reaktionen aus: Die einen fanden es toll, während es die anderen schlichtweg zum kotzen fanden und es in der Luft zerrissen. Was hatten der gute Steve Miller und seine Band (Gary Mallaber, Kenny Lee Lewis, Gerald Johnson, John Massaro und Byron Allred) verbrochen, daß sie so unterschiedliche und kontroverse Kritiken für das neue Album erhielten? Sie hatten sich einfach dem musikalischen Zeitgeist und dem veränderten Publikumsgeschmack angepaßt. Was aber nicht heißen soll, daß nun Musik im Stil der Post-New-Wave Ära spielten. Das sie damit voll auf der Höhe der Zeit lagen, beweist der Erfolg der ersten Singleauskopplung „Abracadabra“. Das Stück wurde nicht nur ihr dritter Nummer 1 Hit in den USA, sondern war weltweit einer der Renner des Jahres (u.a. Nummer 1 in England und Deutschland) und somit der größte Hit in der Bandhistorie der Steve Miller Band. Mit dem Erfolg der Single „Abracadabra“ stellte Steve Miller einmal mehr sein Gespür für packende Rocksongs unter Berücksichtigung des aktuellen Publikumsgeschmacks unter Beweis. Das ist eigentlich keine Selbstverständlichkeit für einen Musiker wie Steve Miller, der zum damaligen Zeitpunkt schon seit fast zwei Jahrzehnten im Geschäft war. Denn wenn man sich einmal die Musik seiner Musikerkollegen seines Jahrgangs aus jenen Tagen anhört, die ihr Publikum mit dem bedienten, was sie von ihnen hören wollten, dann ist Steves Mut sich dem veränderten Publikumsgeschmack anzupassen aller Ehren wert. Allerdings wirken viele Kompositionen auf „Abracadabra“ bei weitem nicht so packend wie viele Nummern der Vergangenheit. Das liegt in erster Linie daran, daß Steve nur zwei Titel („Abracadabra“ und „Give It Up“) geschrieben hat, der Rest stammt von seinen Musikern. Und genau da liegt das Problem des Albums, denn die beiden Miller Nummern sind schon die Highlights des Albums, der Rest ist allenfalls Durchschnitt, allerdings Durchschnitt der gehobenen Art. Das wird schon im Opener „Keeps Me Wondering Why“ deutlich. Nicht, daß das Stück besonders toll ist, vielmehr bietet die Steve Miller Band hier typischen amerikanischen Mainstream-Rock der frühen 80er Jahre. Wer seinen Steve Miller aus dem FF kennt, dem wird dieses doch sehr einfach gestrickte Stück nicht gerade vom Hocker reißen. Von ganz anderem Kaliber ist das schon angesprochene „Abracadabra“, ein Steve Miller typisches Stück mit irren Hooklines. Sehr solide, aber nicht besonders auffällig ist „Something Special“. „Give It Up“ dagegen ist eine Klassenummer, Rock’N’Roll der 50er Jahre, verpackt im Gewand der frühen 80er Jahre. Als Singleauskopplung bescherte diese mitreißende Nummer der Steve Miller Band einen soliden, wenn auch nicht herausragenden Hit. „Never Say No“ ist eine grundsolide Nummer, wie man sie in der Vergangenheit von der Steve Miller Band schon zu Hauf geboten bekommen hat, aber in wesentlich attraktiverer Form. Enttäuschend ist Seite 2 ausgefallen, denn weder „Things I Told You“, noch „Young Girl’s Heart“, „Goodbye Love“, „Cool Magic“ (die dritte Singleauskopplung aus dem Album und einer der schwächsten Singletitel der Steve Miller Band überhaupt) und die eher langweilige Ballade „While I’m Waiting“ können richtig überzeugen. Auch wenn alles sehr gut gespielt ist und kein Titel richtig schlecht ist, hat man nach dem Abgesang auf Seite 2 kaum Lust, sich das Album ein zweites Mal anzuhören. Was dem Album fehlt, ist das, was der gute Steve Miller eigentlich am besten kann, und zwar Bluesmusik. Auf die hat er fast gänzlich verzichtet und statt dessen auf Mainstrem gesetzt. Was kein Fehler ist, schließlich entwickelte sich „Ababracadabra“ weltweit zu seinem bestverkauften Album. Wer aber den Steve Miller der Jahre 1968-1977 mag, der wird mit diesem Werk nicht viel abgewinnen können. Immerhin, mit „Abracadabra“ und „Give It Up“ beinhaltet das Album zwei Stücke, die zum Besten gehören, was Steve Miller & Co. je aufgenommen haben. Und das werden wohl auch die Stücke sein, die man sich von diesem Album immer wieder gerne anhört.
19.07.2007 23:40
remember
Member
****
Bietet die eine oder andere positive Überraschung, ausser der Single des Jahres 1982..
Zuletzt editiert: 16.01.2011 11:16

rhayader
Member
****
Für mich eine glatte 4 Sterne-Platte, mehr nicht. Mir gefallen die beiden letzten Titel, das pfiffig-flotte 'Cool Magic' und die gut gemachte Ballade 'While I'm Waiting' am besten. Ansonsten gibt es überwiegend Durchschnittsware, die an die Songs ihrer Superalben wie 'Book Of Dreams' oder 'Fly Like An Eagle' nicht heranreichen. Zwischendurch wird's sogar richtig langweilig. Die 3 schlechtesten und einfallslosesten Songs 'Something Special', 'Give It Up' und 'Never Say No' gibts an einem Stück.
Der Titelsong, dem man im Sommer '82 buchstäblich nicht entkommen konnte, ist zwar ganz gut gemacht und hat auch Ohrwurmformat, kommt ab auch an frühere Songs wie 'Rock'n Me', 'Jet Airliner' oder 'The Joker' lange nicht heran.
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