Testament - Practice What You Preach

Cover Testament - Practice What You Preach
CD
Atlantic 782 009-2

Album

Jahr:1989
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Charts

Weltweit:
de  Peak: 29 / Wochen: 12
nl  Peak: 57 / Wochen: 8
no  Peak: 20 / Wochen: 1

Tracks

14.08.1989
CD Atlantic 782 009-2 (Warner) / EAN 0075678200922
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1.Practice What You Preach
4:54
2.Perilous Nation
5:50
3.Envy Life
4:16
4.Time Is Coming
5:26
5.Blessed In Contempt
4:12
6.Greenhouse Effect
4:52
7.Sins Of Omission
5:00
8.The Ballad
6:09
9.Nightmare (Coming Back On You)
2:20
10.Confusion Fusion
3:07
   
08.07.2011
LP Back On Black BOBV296LP / EAN 0803341340701
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Testament   Discographie / Fan werden

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Brotherhood Of The Snake11.11.2016231
 

Reviews

Durchschnittliche Bewertung: 4 (Reviews: 2)
13.11.2006 22:49
remember
Member
****
Das war für mich ihr Meisterwerk..der Titeltrack, The ballad und die instrumentale Schlußoffensive ist das Beste daraus!

Aus heutiger Sicht sind hauptsächlich nur mehr gute Erinnerungen über, das Album gibt mir vom musikalischen Wert her, so gut wie Nichts mehr.
Zuletzt editiert: 09.08.2012 19:34
11.01.2008 15:00
pillermaik
Member
****
Musik ist Geschmacksache und das ist auch gut so - jedoch "Practice what you preach" als Testaments Meisterwerk zu bezeichnen halte ich für sehr hoch gegriffen! Klar, es ist ein gutes Metal-Mlbum, jedoch ein sehr mässiges Thrashmetal-Album - und die Band spielt nunmal Thrashmetal.

Der 1986 gegründete Oakland-Fünfer schwächelt auf dem 3. Album; nach dem fantastischen Debut "The legacy" 1987 (für mich ihr Meisterwerk) und dem guten Nachfolger "The new order" ein Jahr später, schien der Band die Ideen ausgegangen zu sein. 1989 zeigte sich die eigentlich vitale Band ausgebrannt und schlapp - so sind die meisten Songs im Midtempo angesiedelt und stinken deswegen arg ab - oft langweilig und lang gezogen!

Handwerklich kann man nix sagen; mit dem Saitenhexer Alex Skolnick haben Testament einen sensationellen Gitarristen in ihrer Reihe, doch wenn der Mittelstürmer das Tor nicht trifft, gewinnt das Team eben nicht. Und so ist's auf "Practice what you preach" auf weiten Stecken; die zündenden Ideen bleiben aus, vieles klingt einfach langweilig und ausgepowert. Die nicht allzu knackige, verhallte Produktion, die die Gitarren in einem Sumpf verschwinden lässt, hilft da auch nicht weiter; diese Art von Produktion hat schon manches Thrashmetal-Album langweilig gemacht. Den schwarzen Peter kann man Alex Perialas und der "Fantasy Studios" in die Schuhe schieben - das mangelhafte Songwriting geht auf die Kappe der Band!

Eröffnet wird relativ unspektakulär mit dem Titeltrack "Practice what you preach"; ein zäher Song mit langweiligem Refrain, der streckenweise etwas an Metallica erinnert (u.a. "Battery"), ohne jedoch deren Klasse zu erreichen.
Testament verbanden auf ihrem Debut NWOBHM mit dem Thrashmetal von Metallica - jene liessen sich ja auch in erster Linie von englischen Bands wie Diamond Head oder Blitzkrieg beeinflussen und brachten deren Songgut nach Amerika. Dass Testament (zuvor "Legacy") sich davon beeinflussein liessen, hörte man immer mal wieder - auf dieser Scheibe kommt das aber besonders ausgeprägt rüber. So klingt Sänger Chuck Billy, der immer etwas kehlig gesungen hat, in manchen Songs extrem ähnlich wie James Hetfield, ohne jedoch dessen Rotz in der Stimme zu haben.
"Perilous nation" klingt dann dafür wie die Kollegen von Megadeth.
Nun gut, so zieht es sich durch die Platte, die am Stück sehr langweilig und wenig aufregend ist. Mal ein Song zwischendurch geht in Ordnung; da wäre zB das griffige "Sins of omission" oder das teils sanfte, gelungene "The ballad" (der "The legacy" Vorläufer) zu erwähnen, letzteres erinnert jedoch SEHR an Metallicas "Welcome home"! "Nightmare" knallt ordentlich, klingt aber auch wieder nach Metallica.
Aber auf die gesamte Strecke gibt die Platte nichts her. Wie ein Marathonläufer, der nach halber Distanz bei 21 km schlapp macht. Es wird zur Qual und man sehnt sich nach den Hymnen ihres Debuts, die von Energie, Ideen und Charisma nur so strotzen und um einiges eigenständiger klangen als das Material von 1989.
Es fällt auch auf, dass man "trandy" bassbetont sein möchte (coole Bands wie Anthrax, Suicidal Tendencies oder Nuclear Assault haben längst solche Elemente in die Songs eingebaut, resp. die Songs darauf aufgebaut) oder dem kriechenden "Master of puppets"-Sound von Metallica nachäfft... Für mich alles erfolglos.

"Practice what you preach" war mich damals eine Enttäuschung, da ich das Debut geliebt habe - allgemein kann man sagen, dass sich die Band ab dem Debut kontinuierlich verschlechtert hat: "The legacy" war hammersensationell, "The new order" war gut, "Practice what you preach" ist mässig und das darauf folgende 4. Studioalbum "Souls of black" war eine Katastrophe!
Die Platte kriegt von mir 4*!
Zuletzt editiert: 11.01.2008 15:38
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