Bob Dylan - Slow Train Coming

Cover Bob Dylan - Slow Train Coming
Cover

Album

Jahr:1979
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Charts

Einstieg:15.10.1979 (Rang 11)
Zuletzt:15.11.1979 (Rang 16)
Höchstposition:11 (1 Woche)
Chartsverlauf:
Anzahl Wochen:8
Rang auf ewiger Bestenliste:3147 (500 Punkte)
Weltweit:
de  Peak: 22 / Wochen: 12
at  Peak: 11 / Wochen: 8
nl  Peak: 5 / Wochen: 8
se  Peak: 2 / Wochen: 8
no  Peak: 1 / Wochen: 29
nz  Peak: 1 / Wochen: 18

Tracks

20.08.1979
LP CBS 86 095
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1.Gotta Serve Somebody
  5:24
2.Precious Angel
  6:29
3.I Believe In You
  5:08
4.Slow Train
  5:58
5.Gonna Change My Way Of Thinking
  5:28
6.Do Right To Me Baby (Do Unto Others)
  3:53
7.When You Gonna Wake Up
  5:28
8.Man Gave Names To All The Animals
  4:27
9.When He Returns
  4:31
   
29.03.2004
CD Columbia 5123492 (Sony) / EAN 5099751234920
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03.07.2015
LP Music On Vinyl MOVLP1459 / EAN 8718469539482
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03.11.2017
LP Columbia 88985449231 (Sony) / EAN 0889854492311
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Bob Dylan   Künstlerportal

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Lily Of The West15.03.197478
 
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TitelEintrittPeakWochen
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Desire15.03.1976312
Street Legal15.07.1978720
Bob Dylan At Budokan15.06.1979716
Slow Train Coming15.10.1979118
Saved15.08.1980146
Shot Of Love01.11.1981202
Infidels15.12.1983202
Empire Burlesque15.07.1985128
Knocked Out Loaded01.09.1986244
Under The Red Sky14.10.1990234
Good As I Been To You20.12.1992341
MTV Unplugged14.05.1995104
The Best Of31.08.19972016
Time Out Of Mind19.10.19971211
The Ultimate Collection03.06.2001920
Love And Theft23.09.200129
The Bootleg Series Vol. 6: Live 1964 Concert At Philharmonic Hall11.04.2004521
The Bootleg Series Vol. 7: No Direction Home (Soundtrack / Bob Dylan)18.09.2005661
Modern Times08.09.2006113
Dylan [2007]19.10.2007137
The Bootleg Series Vol. 8: Tell Tale Signs - Rare And Unreleased - 1989-200617.10.2008373
Together Through Life08.05.200919
Christmas In The Heart23.10.2009448
The Bootleg Series Vol. 9: The Witmark Demos - 1962-196429.10.2010462
Tempest21.09.201219
Another Self Portrait (1969-1971) - The Bootleg Series Vol. 1006.09.201355
The 30th Anniversary Concert Celebration14.03.2014511
The Bootleg Series Vol. 11: The Basement Tapes - Raw (Bob Dylan And The Band)14.11.201464
Shadows In The Night13.02.201537
The Bootleg Series Vol. 12 - 1965-1966: The Best Of The Cutting Edge20.11.2015122
Fallen Angels03.06.201617
The 1966 Live Recordings25.11.2016631
The Real Royal Albert Hall 1966 Concert!16.12.2016641
Triplicate14.04.201746
The Bootleg Series Vol. 13 / 1979-1981 - Trouble No More17.11.2017142
The Bootleg Series Vol. 14 - More Blood, More Tracks16.11.201893
 

Reviews

Durchschnittliche Bewertung: 4.75 (Reviews: 8)
05.06.2004 23:11
southpaw
Member
****
Album von 1979, spiegelt seinen neugefundenen Glauben wieder.
Rein musikalisch blieb er sich aber treu, gar keine Überraschungen.
18.02.2007 14:01
Voyager2
Member
******
Der gute Bob Dylan hat in den 70er Jahre Alben von sehr unterschiedlicher Qualität aufgenommen: In der ersten Hälfte der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts waren seine Werke trotz gelegentlicher Highlights eher uninteressant, in der zweiten Hälfte dagegen grandios. Seine beiden Studioproduktionen aus dieser Zeit, „Desire“ (1975) und „Street Legal“ (1978) sind einfach grandios und gehören zum Besten, was der Meister je aufgenommen hat. Mit seinem 79er Werk „Slow Train Coming“ konnte er aller Kritikerschelte zum Trotz den Standart dieser beiden Werke halten. Viele Kritiker rümpften die Nasen darüber, daß der Meister einen leichten Schwenk ins Religiöse getan hatte. Allein schon das Cover ist symbolträchtig: Die Spitzhacke des Gleisbauarbeiters auf der Frontseite des Covers und der Segelmast auf der Rückseite wirken wie christliche Symbole. Für viele Kritiker wirkte das Grund genug, „Slow Train Running“ im Voraus in der Luft zu zerreißen, ohne vorher sich mit der Musik auseinandergesetzt zu haben. Und die ist wirklich gut. Mehr noch, gehört dieses Album doch zu seinen interessantesten Werken überhaupt. Was beim oberflächlichen Anhören eher langweilig klingt, ist bei intensiveren Anhören schlichtweg grandios. Und wie bei keinen zweiten seiner 70s Album klang Bob Dylan so auf der Höhe der Zeit wie auf „Slow Train Coming“. Was nicht zuletzt an Mark Knopfler liegt, der mit seinem Gitarrenspiel Akzente setzt. Einerseits klingt „Slow Train Coming“ fast wie ein Dire Straits Album, andererseits wird offenbar, wo Mark Knopfer seine musikalische Inspirationen geschöpft hat. Das Album beginnt mit „Gotta Serve Somebody“, einem schleppenden Bluesrockverschnitt mit einem schweren Baß/Schlagzeug Teppich von Tim Drummond und Pick Withers. Hätte hier Mark Knopfler gesungen, könnte das Stück auch als Dire Straits Nummer durchgehen. Als Singleauskopplung war „Gotta Serve Somebody“ im September/Oktober 1979 ein mittlerer Hit in den USA, Dylans erster Hit in den US-Charts seit knapp dreieinhalb Jahren (den letzten Hit hatte er im März/April 1976 mit „Mozambique“). Das Stück klingt im ersten Moment wenig spektakulär, ist aber ungemein eingängig und verbindet eigentlich alles, was einen guten Dylan Song ausmacht. „Precious Angel“ packt gleich von Anfang an. Mark Knopflers Gitarre, das Keyboardspiel von Barry Beckett und die Bläsereinlagen der Muscle Shoals Horns verleihen dem Stück eine richtig schöne Atmosphäre. Vom Sound her ist „Precious Angel“ genau das, was die Dire Straits etwa auf ihrem prachtvollen Album „Making Movies“ von 1980 gespielt haben. Das sanfte „I Believe In You“ zwingt geradezu zum Zuhören. Hätte Bob Dylan nicht eine so quengelige Stimme, so wäre „I Belive In You“ eine kleine aber sehr feine Perle in seinem Gesamtwerk. Aber auch so ist dieses Lied einfach grandios. Einmal mehr nach Dire Straits klingt „Slow Train“, ein schleppender Song, der einfach grandios ist. „Gonna Change My Way Of Thinking“ ist schwitziger, leicht schleppender Rocker mit Southern-Rock Einlagen. Das Stück klingt wie eine Lightversion von Lynyrd Skynyrd in Hochform. Dylan an Eric Clapton erinnerndes Gitarrenspiel und die mächtigen Bläsereinlagen der Muscle Horn Shoals verpassen dem Stück den nötigen Druck. „Do Right To Me Baby (Do Unto Others)“ klingt dagegen unspektakulär, weiß aber durch das entspannte Spiel der Musiker zu überzeugen. Das gleiche gilt auch für „When You Gonna Wake Up“. Unspektakulär aber ungemein packend ist „Man Gave Names To All The Animals“. Das Stück brilliert durch eine eher schlichte Melodieführung und einem unglaublich prägnanten Refrain mit einem tollen Backgroundchor bestehend aus Regina Havis, Helena Springs und Carolyn Dennis. Fast andächtig ist der grandiose Schlußsong „When He Return“. Das nur von einem Piano begleitete Lied gehört schlichtweg zu den besten Liedern, die Bob Dylan je geschrieben hat. Hätte der gute Bob Dylan nur eine bessere Stimme. Wie dem auch sei, über solche kleinen Unzulänglichkeiten sieht man gerne einmal hinweg. Hätten Manfred Mann’s Earth Band oder The Hollies diese grandiose Nummer einmal (erfolgreich) gecovert, „When He Return“ wäre heute mit Sicherheit eine der herausragenden Nummern von Bob Dylan. So aber fristet dieses Lied eher ein Schattendasein im Dunkeln seines Schaffens und ist eine Glanznummer, die erst noch entdeckt werden muß. Wie überhaupt dieses grandiose Album erst noch entdeckt werden muß. Wer Bob Dylan einmal kennenlernen möchte, der sollte das nicht mit „Slow Train Coming“ machen, denn es könnte für den Neuling recht enttäuschend sein. Dieses Album ist für Hard-Core Dylan Fans geeignet und diejenigen, die gute amerikanische Musik der ausgehenden 70er Jahre zu schätzen wissen.
06.06.2007 20:25
Homer Simpson
Member
****
Nach einigen Jahren könnte man meinen das man sich damit ein wenig beschäftigt hätte. Überzeugend ja, wirklich gelungen eher nicht.
04.10.2007 14:03
Ultimate_Phil
Member
****
Nach den genialen Vorgängern ein leicht abfallendes Album. Zu keiner Zeit auf dem Niveau eines "Street Legal". Interessant finde ich aber die Zusammenarbeit mit Knopfler und dem Drummer der Dire Straits, Pick Withers. Mit Sicherheit kein schlechtes Album, aber haben muss man es nicht.

Åke
Member
******
Låt mig först lyfta på hatten för Voyager2s episka recension. Tänkte recensera låtarna individuellt, men ville även ge albumet dess välförtjänta 6 poäng.

remember
Member
****
Eine klare 4* Platte, trotz des abwechslungsreichen Konzepts. Das Titelstück ist das Highlight, einen Ausfall hat's auch.
Zuletzt editiert: 10.10.2014 22:32

Dino-Canarias
Member
****
Sein erstes Album als "wiedergeborener Christ/Zionist", von
vielen Fans deswegen innig gehasst. Sicher ziemlich weit
von seinen 60er Meisterwerken entfernt, aber so schlecht
wie viele seiner Fans (+ die meisten Musikkritiker) sehe
ich es nun wirklich auch nicht.....

4 +

musikmannen
Member
******
Great
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