Electric Light Orchestra - Discovery

Cover Electric Light Orchestra - Discovery
LP
Jet FZ 35769 (uk)
LP Reissue
Epic EPC 450083 1 (nl)
Cover Electric Light Orchestra - Discovery
CD
Jet CDJETLP500
Cover Electric Light Orchestra - Discovery
MC
Jet JETCX 500

Album

Jahr:1979
Persönliche Charts:In persönliche Hitparade hinzufügen

Charts

Einstieg:15.07.1979 (Rang 11)
Zuletzt:01.10.1980 (Rang 19)
Höchstposition:3 (3 Wochen)
Chartsverlauf:
Anzahl Wochen:60
Rang auf ewiger Bestenliste:90 (4034 Punkte)
Weltweit:
de  Peak: 7 / Wochen: 73
at  Peak: 3 / Wochen: 60
nl  Peak: 6 / Wochen: 26
se  Peak: 2 / Wochen: 10
no  Peak: 1 / Wochen: 34
nz  Peak: 2 / Wochen: 34

Tracks

31.05.1979
LP Jet FZ 35769 [uk]
31.05.1979
MC Jet JETCX 500
1979
Club-Sonderauflage - LP Jet 31 886 5
1980
LP Amiga 8 55 722
1983
CD Jet CDJETLP500
1983
LP Jet COL 40042
Reissue - LP Epic EPC 450083 1 (CBS) [nl] / EAN 5099745008315
Details anzeigenAlles anhören
1.Shine A Little Love
  4:44
2.Confusion
  3:43
3.Need Her Love
  5:13
4.The Diary Of Horace Wimp
  4:18
5.Last Train To London
  4:34
6.Midnight Blue
  4:20
7.On The Run
  3:57
8.Wishing
  4:14
9.Don't Bring Me Down
  4:05
   
11.06.2001
Electric Light Orchestra Collection - CD Epic / Legacy 501905 2 (Sony) / EAN 5099750190524
Details anzeigenAlles anhören
1.Shine A Little Love
  4:44
2.Confusion
  3:43
3.Need Her Love
  5:13
4.The Diary Of Horace Wimp
  4:18
5.Last Train To London
  4:34
6.Midnight Blue
  4:20
7.On The Run
  3:57
8.Wishing
  4:14
9.Don't Bring Me Down
  4:05
Bonus Tracks
10.On The Run (Home Demo)
0:59
11.Second Time Around (Home Demo)
  0:41
12.Little Town Flirt
  2:53
   
01.07.2016
LP Epic 88985312321 (Sony) / EAN 0889853123216
Details anzeigenAlles anhören
   

Electric Light Orchestra   Discographie / Fan werden

Singles - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
Livin' Thing15.03.1977316
Rockaria!15.05.1977712
Shine A Little Love15.08.1979234
Don't Bring Me Down15.10.1979216
Confusion15.01.1980518
Xanadu (Olivia Newton-John & Electric Light Orchestra)15.08.1980118
Hold On Tight01.09.1981216
Twilight01.01.1982156
Rock'n'Roll Is King01.08.1983166
Calling America01.06.1986224
 
Alben - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
A New World Record15.03.1977916
Discovery15.07.1979360
ELO's Greatest Hits01.03.1980174
Xanadu (Soundtrack / Electric Light Orchestra & Olivia Newton-John)01.08.1980124
Time01.09.1981216
Secret Messages15.07.1983118
Balance Of Power15.03.1986292
Zoom24.06.2001513
Alone In The Universe (Jeff Lynne's ELO)27.11.2015143
Wembley Or Bust (Jeff Lynne's ELO)01.12.2017203
From Out Of Nowhere (Jeff Lynne's ELO)15.11.2019102
 

Reviews

Durchschnittliche Bewertung: 5.32Electric Light Orchestra - Discovery (Reviews: 41)
21.03.2004 00:10
Rewer
Moderator
******
...ausgezeichnet...
21.03.2004 15:01
unclejeffrey
Member
******
Nicht das Beste von ELO. Ein bißchen zu poppig. Dennoch mit erstklassigen Songs. Klanglich beste Ausgabe: 2001 Remaster von Sony mit dem Bonus-Titel "Little Town Flirt", Original von Del Shannon.
Zuletzt editiert: 22.10.2006 01:06
11.08.2005 14:38
elton
Member
******
ganz stark
08.10.2005 11:38
LarkCGN
Member
******
Ja, viele sehen in dem Album tatsächlich den unaufhaltsamen Abstieg von ELO. Ich aber nicht, sie haben sich eben angepasst - und als Disco-Fan mag das Werk sehr gerne. Tolle Songs, geht super ab.
07.06.2006 14:27
Voyager2
Member
****
Die letzten ELO Alben „Face The Music“ (1975), „A New World Record“ (1976) und „Out Of The Blues“ konnten sowohl künstlerisch als auch kommerzielle voll überzeugen. Da lag die Meßlatte für ein neues Werk sehr hoch. Allerdings hatte die Gruppe, allen voran ihr Mastermind Jeff Lynne, ihren kreativen Höhepunkt spätestens nach „Out Of The Blue“ überschritten. So bieten ELO auf ihren 1979 erschienenen Werk „Discovery“ zwar gute Musik wie gehabt, aber die zündenden Ideen der tollen Vorgänger fehlen. Die Kompositionen sind gut wie immer, auch wenn die Gruppe hier und da bekannte Strukturen von älteren Hits wieder aufgewärmt. An den Arrangements und an der perfekten Produktion gibt es absolut nicht auszusetzen, hier zeigt Jeff Lynne seine ganze Klasse. Gleich das erste Stück „Shine A Little Love“ war gleichzeitig die erste Singleauskopplung. Fast automatisch wirbelte das Stück im Frühsommer die internationalen Charts durcheinander. Auch wenn das solide, sehr eingängige „Shine A Little Love“ nicht unbedingt ein ELO Glanzlicht ist, so ist es kompositorisch doch recht interessant. Neben soliden Rocksound wob Jeff Lynne Elemente des damals alles beherrschenden Discosounds mit hinein. So war gewährleistet, daß „Shine A Little Love“ sich auch in den großen Tanzpalästen der Welt äußerster Beliebtheit erfreute. Auch das nächste Stück „Confusion“, ein äußerst eleganter Poprocker, erwies sich als dritte Singleauskopplung als echter Chartbreaker. Bemerkenswert an diesem Stück ist zum einen der leicht sehnsüchtig klingende Gesang von Jeff Lynne und andererseits die starken Chorgesänge. „Need Her Love“ eine sehr harmonische Ballade, die friedlich vor sich dahinfließt. Jeff Lynnes sehr schöne Gitarrenpassagen erinnern an George Harrison. Weil wir gerade bei George Harrison sind, das interessante „The Diary Of Horace Wimp“ erinnert an angenehm an die Beatles. Im Intro wird „Can-Can“ von Jacques Offenbach zitiert, daß einzige musikalische Überbleibsel von ihrem frühen Konzept. Hier zeigt sich, wie weit sich ELO vom ursprünglichen Classikrock zugunsten eines Poprocks entfernt haben. Seite 2 beginnt mit einem echten Knaller: Das unglaublich mitreißende „Last Train To London“ ist meines Erachtens das mit Abstand beste Stück des Albums. Wie schon im Eröffnungsstück „Shine A Little Love“ sind auch hier die Discoeinflüsse unüberhörbar. Bei dieser Gelegenheit sei bemerkt, daß man den Albumtitel auch disco very lesen kann. Allerdings ist das nur ein kleines Wortspiel, denn mit Disco haben ELO nun wirklich nichts am Hut, denn sie haben lediglich Einflüsse dieser damals alles beherrschenden Musik für das ein oder Lied übernommen. Und wenn ein ELO discobeeinflußt ist, dann klingt das Ergebnis absolut mitreißend und um Klassen besser als die Musik der echten Cracks der Szene. „Midnight Blue“ ist eine friedliche Ballade, mit schöner Melodie und schönen Chorgesängen, die allerdings nicht weiter auffällt. Ebenfalls gut aber nicht weiter auffällig sind „On The Run“ und die etwas langweilige Ballade „Wishing“. ELO entlassen ihre Fans aus dem Album mit „Don’t Bring Me Down“, einem knalligen Rocker mit leichtem Discoeinfluß und einem sehr markanten Refrain. Als Singleauskopplung war das Stück im Herbst 1979 ein internationaler Tophit und die erfolgreichste Singleauskopplung aus „Discovery“. Alles in allen ist „Discovery“ ein solides Album mit teilweise sehr griffigen Liedern. Allerdings kommt es an die Klasse von „A New World Record“ und „Out Of The Blue“ nicht heran. Das es von mir dennoch 5 Sterne bekommt, liegt daran, daß es für ELO Verhältnisse zwar gehobenen Durchschnitt darstellt, gemessen an dem damaligen Niveau der Popmusik aber überdurchschnittlich bis überragend ist. Das zeichnete halt die Klasse von Jeff Lynne aus.
Zuletzt editiert: 28.02.2016 09:10
25.12.2006 17:44
fandango
Member
******
voyager2's review wirkt sehr informativ, aber leider muss ich in zwei stunden weg und kann's deshalb nicht mehr lesen ;) (ok, spricht nicht unbedingt für mich).

großartiges album, nicht nur die ausgekoppelten sehr bekannten singles sind perlen der 70er und frühen 80er!
04.01.2007 11:27
remember
Member
*****
Für mich ist dieses "Kommerz-Album" ihr bestes!
2/3 überragender Songs, leider zerstört "Wishing" den Schnitt.

#50 der erfolgreichsten Platten in Österreich.
Zuletzt editiert: 23.04.2020 01:24
20.05.2007 13:52
Mümmelgreis
Member
*****
Ein starkes Album, sehr disco-like.
Mit Confusion, Last Train to London und Don't Bring Me Down drei herausragende Titel. Wishing und On The Run auf der andern Seite eher schwach, drum reichts auch nicht ganz für die 6.
05.06.2007 11:39
WeePee
Member
*****
jupp, gut
30.06.2007 20:56
Deinonychus
Member
*****
Sehr gut, auch wenn kein Song hier die 6* schafft. Highlights für mich momentan: "Shine A Little Love", "Confusion", "Don't Bring Me Down".
27.07.2007 14:39
Trille
Member
*****
Vor allem wegen der zwei Hammersongs "Confusion" und "Don't Bring Me Down" mein Lieblingsalbum von ELO. Nur die dürftigen Balladenversuche hätten sie lieber weggelassen.
#1 in GB und AUS, #5 in den USA und #7 in D
31.07.2007 00:51
Bette Davis Eye
Member
******
So extrem Discolastig wie es immer hingestellt wird, finde ich dass Album gar nicht. Bis auf 2-3 Songs herrscht hier der typische ELO Sound vor, nur halt etwas moderner arrangiert. Und mir wäre noch ein bisschen mehr Disco-Sound sogar lieb gewesen, darum gebe ich auch nur knappe 6 Punkte!
27.08.2007 15:59
variety
Member
*****
Fast eine 6!!!
Beste Songs: Shine A Little Love, Confusion, The Diary Of Horace Wimp, Last Train To London und NATÜRLICH Don't Bring Me Down!!!
27.08.2007 19:33
Derrick
Member
*****
Zwischen 5 und 5,5 Sternen. Neben "Out Of The Blue" für mich das beste Album - im direkten Vergleich aufgrund der höheren Anzahl an Wertungen im Höchstbereich wohl sogar noch ganz hauchdünn davor. Beide Platten sind auf ihre ganz spezielle Art und Weise top - aber für mich keine 6 Sterne!
07.12.2007 06:53
rallimain
Member
******
Das war ein Geniestreich von E.L.O find das Album auch heut noch super genial.
27.01.2008 17:15
europlatine
Member
*****
Obwohl mit Don't bring me down, Shine a little love, Confusion und Last train to London einige absolute Hämmer drauf sind gerät der Rest des Albums nicht so überragen. The diary of Horace Wimp ist eher ein Abklatsch von Mr. Blue Sky, die restlichen Songs zwar o.k., aber ohne wirklichen Geniestreich.

HeikeHoerig66
Member
******
Mit dem Album "Discovery" wurde ich zum ELO-Fan. "Discovery" erschien 1980 auch bei der DDR-Plattenfirma als Lizenz-LP und war das einzige ELO-Album, dass in der DDR verlegt wurde.
Mir gefällt diese LP immer noch sehr - Der Sound überzeugt auch heute noch.

querbeet
Member
*****
5,5. Direkt nach "Out Of The Blue"!

milkspan
Member
******
mein einstieg in die welt des e.l.o.! nach all den jahren immer noch toll!

shimano
Member
*****
Weniger gut als "Out Of The Blue", aber immer noch gelungen. Der Disco-Stil ist sicherlich Geschmackssache, aber es gibt auf jeden Fall miesere Produktionen als diese! Note 5.
Zuletzt editiert: 14.11.2009 23:01

southpaw
Member
*****
Wohlklingende Musik, clever und gut.

rhayader
Member
****
Ende der Siebziger Jahre wurde es für etablierte progressive Bands immer schwieriger ihre Popularität zu behaupten. Die Zeit der überlangen Songs mit experimentellen oder komplexen Soundstrukturen war vorbei. Disco, Punk und New Wave waren angesagt. Manche von den 'alten' Bands versuchten ihren Sound aufzupolieren und zu modernisieren. Manchen gelang das erfolgsmäßig weniger wie z.B. Emerson, Lake & Palmer mit 'Love Beach', Andere wie etwa Genesis mit 'And Then There Were Three' oder Supertramp mit 'Breakfast In America' wurden sogar noch erfolgreicher.

Auch das Electric Light Orchestra, obwohl die Band vielleicht mit der Ausnahme ihrer ersten beiden Alben nie so progressiv war, wie die vorher genannten, erkannte die Zeichen der Zeit und veröffentlichte mit der immens erfolgreichen Doppel-LP 'Out Of The Blue' ein Album das schon teilweise von der damals aktuellen Discomusik beeinflusst war. Beim Nachfolger 'Discovery' wurden die Sounds noch moderner. Es wurden noch mehr Synthesizer statt dem für die Band bis dahin so typischen Orchesterarrangement eingesetzt. Außerdem wurde der Faktor 'Discomusik' noch weiter ausgebaut. Dadurch verlor allerdings die Musik von ELO an Reiz. Die Songs sind zwar alle überdurchschnittlich gut und auch perfekt produziert, aber auch etwas beliebig und glatt.
Das Album erreichte 1979 # 1 in UK, # 5 in USA und # 7 in D.

Von mir gibt es gute 4 *.


gate4free
Member
****
Leider kann ich dieser Scheibe aus dem Jahr 1979 nur eine 4 geben. Zu viele Songs sind einfach nur Durchschnitt. Im Vergleich zum genialen Vorgänger (Out of the Blue) und zukunftsweisenden Nachfolger (Time) ist diese LP also klar schwächer.

Die beiden Überflieger "Confusion" und "Don't Bring Me Down" retten das Album jedoch gerade noch von der Bedeutungslosigkeit im grossen Schaffen des Jeff Lynne.

hisound
Member
****
Ich beipflichte meinen beiden Vorrezenten. Dieses, etwas Discolastige Album aus dem Jahre 1979, überzeugte auch mich persönlich nie. Ich stehe lieber auf die beiden klassisch-rockigen "A New World Record" und "Out Of The Blue" Alben oder später auf die 80er Produktionen. Gewiß, auf "Discovery" findet man 2 richtig starke Songs: Confusion und Don't Bring Me Down, alles andere ist mir aber nur Mittelmaß - oder noch weniger. 4+

begue
Member
*****
Zähle ich zu ihren besseren Alben.

ulver657
Member
*****
ich persönlich finde es die beste platte von ELO - vielleicht auch deshalb, weil es eines der ersten pop-alben war, das ich mir je reingezogen habe. auch hat es keinen wirklichen tiefflieger darauf! das, die lange beziehung dazu und das siebenhundertmaldurchhören rechtfertigen für mich die 6*
Zuletzt editiert: 11.07.2012 15:24

Widmann1
Member
*****
Tolle Platte mit extrem starken Singles und sehr guten Albumtracks.
Steigt auf Platz 2 der ELO-Charts hinter "Time".

11.04.21: Zu diesem Album gibt es eine Podcast-Folge "1001 Musikgeschichten", in der man interessante Infos zu diesem Album kommt.

Das Electric Light Orchestra – oder einfach nur ELO - wollte immer alles ein bisschen anders machen als der Rest: von Anfang an haben z.B. Cello oder Violine eine wichtige Rolle in der Band gespielt. Einen ihrer größten Hits hatten sie dann aber komplett ohne Streichinstrumente...

Und darüber wollen wir heute reden, denn es geht um ELOs Hitalbum „Discovery“. Die experimentierfreudige Band überraschte damals ihre Fans mit äußerst tanzbaren Disco-Sounds - das gefiel nicht jedem, verhalf ELO aber zu internationalem Ruhm. Wir schauen uns das Album mal genauer an...

+++SONG-EMPFEHLUNGEN ZUR FOLGE: ELO mit... Confusion, The Diary of Horace Wimp, Last Train To London, Wishing, Don't Bring Me Down - und zum Vergleich auch gern mal die früheren Alben anhören, z.B. "A New World Record" und "Out of the Blue"

https://open.spotify.com/episode/3nLMBNuO0r4owQby8JPqNP?si=WbFk5cHRTIOTxyCDd2lo4Q&nd=1
Zuletzt editiert: 11.04.2021 15:15

Dino-Canarias
Member
*****
Sicher kein intellektuelles Meisterwerk, aber doch ein
richtiges Fun-Album, wunderbar geeignet zum gemütlichen
Entspannen nach einem harten Arbeitstag (sofern man
denn jemals so einen hatte! :)

Im Englischen gibt's für sowas ja auch die Bezeichnung
"guilty pleasure" Album....

Knappe 5.

ericwyns
Member
****
Heel degelijk album van Jeff Lynne en zijn formatie ELO, uitgebracht in het jaar 1979. Bekendste nummer uit het album zijn de hits "Don't Bring Me Down" en "Shine A Little Love".
Totaalscore album: 4

1. Shine A Little Love: 4+
2. Confusion: 4+
3. Need Her Love: 4
4. The Diary Of Horace Wimp: 5
5. Last Train To London: 5
6. Midnight Blue: 4
7. On The Run: 4
8. Wishing: 4
9. Don't Bring Me Down: 4+

schumi39
Member
******
Verdiente 6 Punkte.

jof
Member
******
Bestes Album von ELO und eins der besten Alben aller Zeiten

trekker
Member
*****
Das erste, wirklich wahrnehmbare Schwächeln von ELO.

Tja, die "Disco-Very", da war die Band im Mainstream angekommen. Zudem ist die CD für mich etwas zu ruhig bzw. balladenlastig. Trotz so manchem Hammersong wie Confusion, dem beatlesquen Diary of Horace Wimp und dem Discostampfer und Fetenhit Don't Bring Me Down ist der Longplayer im Gesamtwerk ELOs leider nur gehobener Durchschnitt.

Allerdings waren ELO auch mit diesem Album wieder einmal Vorreiter: Die gesamte LP kann man audiovisuell genießen, als Videoclip.

Anekdoten, die keiner braucht:

Unzählige Male bin ich in unterschiedliche Läden gegangen, um endlich mal eine Ausgabe ohne Produktionsfehler zu ergattern.

Auf Seite A sprang stets Shine a Little Love, auf der B Last Train To London. Die Single Confusion gekauft. Auch Pustekuchen, da leierte dann die B-Seite.

Damals, anno 1988, war ich dann wirklich total entgeistert und zeitweise der Meinung, die großen Verkäufe resultierten allein aus diesen Fehlpressungen - auch weil ich das Ding nie so dolle fand, abgesehen vom wirklich tollen Artwork.

Das schnell hintereinander geschaltete Nachpressungen aufgrund der immensen Nachfrage dann nicht mehr die nötige Qualität hatten, ist natürlich auch möglich, so im Nachhinein betrachet ;D

Was war ich jedenfalls froh, als ich die CD-Fassung endlich besaß.

PeloPonnes
Member
******
Zunächst einmal scheinen ja viele zu argumentieren, "das ist Disco, also von Natur aus minderwertig". Das sehe ich schon einmal völlig anders, denn Disco-Acts wie Chic waren musikalisch virtuos. "Discovery" ist allerdings kein Disco-Album, sondern ein Album einer Rock- und Popband, die in innovativer Weise Elemente der Clubszene als bereichernden Bestandteil in ihren ureigenen Sound einfließen lässt. Natürlich war das auch das richtige Album für diese Zeit, aber Jeff Lynne musste sich nicht wirklich verbiegen, hatte er doch seit jeher (!) eine Affinität zu grundlegenden Bausteinen des Discosounds (z. B. Falsettgesang - Del Shannon ist sein liebster Sänger oder Streichersounds oder 4/4-Takt) und auch auf früheren Alben schon Discoeinflüsse verarbeitet (wenn auch in geringerem Umfang).

Man macht es sich sehr einfach, nur die Disco-Elemente anzusprechen. Andere Experimente auf diesem Album betreffen z. B. Songintros- und Outros oder die Keyboardsounds des Yamaha-CS-80 (definitiv eine Riesenspielwiese bei diesem Album). Jean Michel Jarre nennt es als Lieblingsalbum und wichtige Inspirationsquelle.

Es ist eine sehr ausgewogene Mischung aus Up-Tempo-Tracks, Mid-Tempo-Nummern und Balladen. Ich sehe nicht, wieso dieses Album balladenlastig sein soll? Richtige Balladen sind nur Wishing und Need Her Love, und vielleicht kann man Midnight Blue noch hinzunehmen. Im übrigen sind die Balladen alle vorzüglich, und es gibt keinen Grund darin, diese Songkategorie immer so als Füller abzutun. Jeff Lynne hat mit Sicherheit ein ganz feines Händchen für grandiose Balladen.
Zuletzt editiert: 06.08.2017 23:12

Bearcat
Member
*****
Prima album van ELO
ze hadden echter nog een paar betere

Snormobiel Beusichem
Member
*****
▒ Top album: "Discovery", uit de lente van 1979 door de Britse rockformatie uit Birmingham: "Electric Light Orchestra", alias: "ELO" !!! Gemiddeld: 5 sterren ☺!!!

Tracklijst en waardering:

01: Shine A Little Love - 4
02: Confusion - 6
03: Need Her Love - 6
04: The Diary Of Horace Wimp - 5
05: Last Train To London - 5
06: Midnight Blue - 5
07: On The Run - 4
08: Wishing - 5
09: Don't Bring Me Down - 6

drogida007
Member
******

Eine knappe 6 für dieses tolle Album aus dem Jahre 1979.
Ein Hit nach dem anderen ist hier drauf.
Discovery ist bis Heute ihr erfolgreichstes Album und wurde über 2,5 Millionen mal verkauft.

sushi97
Member
******
Jo, hier steckt eine Menge Disco drin, aber bei Jeff Lynne braucht man sich einfach keine Sorgen machen. Man kann sich sicher sein: Egal, was er anpackt, es wird perfekt. So wie auch dieses Album. Und egal, welches Genre ELO verfolgt, der typische ELO-Stil ist bei jedem Album herauszuhören. Auch hier. Und deshalb ist es eben nicht 0815-Disco-Zeug, sondern einzigartig. Auf die Streicher konnten sie eben doch nicht wirklich verzichten...
Das Album hat nicht im Ansatz einen einzigen Ausfall zu beklagen; ganz im Gegenteil: Es fängt mit "Shine a Little Love on My Life" bockstark an und hält dieses Niveau bis zum äußerst bekannten Closer. Und auch die Coverversion von "Little Town Flirt" von der Deluxe Edition kann ich euch nur ans Herz legen.
So gibt es ganz lockere und gerechte 6 Sterne.

Alan Parsons Project <3
Member
******
Mehr Disco? Scheißegal!!

SFL
Member
******
Wohlbehütetes Album

besserwisser
Member
******
Für mich ihr bestes Album , höre ich immer gerne , saubere Produktion , Jeff hat hier brillant gewirkt - Respekt - Midnight Blue und Need her Love sind mir etwas zu schmierig Schlagermässig , der Rest ist jedoch für mich top. -aufgerundete 6

hannes_grigull
Member
******
nach "Time" ihr zweitbestes Album!
Kommentar hinzufügen und bewerten
Australien Belgien Dänemark Deutschland Finnland Frankreich Italien Neuseeland Niederlande Norwegen Portugal Schweden Schweiz Spanien Suisse Romande
LOGIN
PASSWORT
Passwort vergessen?