Ella Endlich - Träume auf Asphalt

Cover Ella Endlich - Träume auf Asphalt
CD
Electrola 06025 47800862

Album

Jahr:2016
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Charts

Weltweit:
de  Peak: 70 / Wochen: 1

Tracks

26.02.2016
CD Electrola 06025 47800862 (UMG) / EAN 0602547800862
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1.Spuren auf dem Mond
  3:43
2.Adrenalin
  3:43
3.Ein Traum, ein Koffer und Benzin
  3:25
4.Ein goldener Käfig
  3:20
5.Heimatland
  4:05
6.Autobahn
  3:20
7.Kein Liebeslied
  3:46
8.Rot
  3:18
9.Bist ein Feuerwerk
  3:59
10.Peter Pan
  3:40
11.Wer Flügel hat
  3:15
12.Flieger aus Papier
  4:06
   

Ella Endlich   Künstlerportal

Singles - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
 
Alben - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
Da12.11.2010661
Im Vertrauen12.10.2018361
 

Reviews

Durchschnittliche Bewertung: 4.6 (Reviews: 5)

Pottkind
Member
*****
Knapp zwei Jahre nach ihrem letzten Album erscheint mit „Träume auf Asphalt“ das neueste Werk von Ella Endlich, pünktlich zu ihrer Teilnahme beim deutschen Vorentscheid zum ESC 2016.

Auch wenn die erste Single-Auskopplung „Adrenalin“ nicht „Unser Lied für Stockholm“ geworden ist, so wird der Auftritt sicherlich die Album-Verkäufe ankurbeln. Ein besserer Charteinstieg als beim letzten Mal (#92) sollte aber definitiv drin sein. Ella Endlich wollte sich weiterentwickeln und so gab es einen Produzentenwechsel. Zum ersten Mal entstand ein Album ohne ihren Vater, den Musikproduzenten Norbert Endlich, aktueller Lebensgefährte von Carmen Nebel. Das neue Produzententeam um Felix Gauder arbeitete in der jüngsten Vergangenheit bereits erfolgreich für Wolkenfrei und Fantasy und so betritt nun auch Ella Endlich mit diesem Album das Terrain des modernen Dance-Schlagers und versucht ihr „Küss mich, halt mich, lieb mich“-Zucker-Image abzulegen. Das klingt vielversprechend, aber eins vorneweg: Freunde des Keychange werden leider auf ganzer Strecke enttäuscht.
Insgesamt ein sehr hörenswertes, gut durchproduziertes Album mit Schwerpunkt auf Dance-Schlager-Pop und ohne wirklichen Durchhänger. So könnte Helene Fischers nächstes Album klingen. Auch erinnern viele Titel, nicht verwunderlich bei dem Produzenten, an Wolkenfrei bzw. Vanessa Mai. Es wird sich zeigen, ob Ella Endlich sich in derselben Riege etablieren kann. Auch wenn das Rad nicht neu erfunden wurde, gibt das Album starke Songs her, die ein breites Publikum verdient hätten. Paradoxerweise hat man den schwächsten Titel des Albums als Single ausgekoppelt. Die zweite Single kann nur besser werden z.B. mit „Spuren auf dem Mond“ oder „Autobahn“. Die Produktion ist sehr modern. Gerade die Uptempo-Songs klingen sehr schwedisch. Man hat versucht sich von Schlagerklischees loszulösen, was zum großen Teil gelungen ist. Keine Spur mehr von „Küss mich, halt mich, lieb mich.“ Die Texte sind selten kitschig. Auch kompositorisch gibt man sich zeitgemäß; so schreien viele Songs förmlich nach dem berühmten Halbtonschritt (Keychange), doch man hat ihn bewusst weggelassen. Leider, denn das hätte an der ein oder anderen Stelle doch noch Abwechslung reinbringen können, wo es an solcher gefehlt hat. Stimmlich gefällt mir Ella leise besser als laut. Das Céline-Dion-Vibrato bei langen Tönen empfinde ich manchmal als unangenehm, man muss es mögen. Die allgemeine Art zu singen erinnert in Teilen auch an Helene Fischer, und das ist ja schließlich nicht der schlechteste Vergleich.

pierre_philippe
Member
******
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen.

Zudem empfinde ich das Album auch stimmiger als z.B. die Gauder-Produktionen mit/von Wolkenfrei, die zum Teil recht simpel gestrickt wirken.
Die beiden Alben waren natürlich nicht schlecht, aber diese Produktion hier gefällt mir einfach besser.

Es ist zudem Ellas Stimmfarbe die die Songs ein gewisses Leben einhaucht

southpaw
Member
****
Alles andere als Alpträume. Der unverhältnismäßige Misserfolg gegenüber einer Helene Fischer ist ganz sicher nicht gerecht.

FranzPanzer
Member
*****
Das Genre wird hier nicht neu erfunden, aber wir haben hier ein rundherum solides, ausgereiftes und nicht nur für Fans des Schlagers durchaus empfehlenswertes Album - routinierte Kompositionen, solide Texte, gewandte Arrangements und die anspruchsvolle Produktion, die das Ganze weit über dem Telamo-Standard platziert, kommen bei mir gut an.

Wenn der geschätzte Vorreviewer Elmar schon damit anfängt, möchte ich zum Vergleich auch auf Helene Fischer zu sprechen kommen - dieses Album ist aus der Sicht des Schlagermanns Numero Uno definitiv besser als das Elaborat der Fischerin und auch zwei Klassen über dem Schaffen einer Beatrice Egli angesiedelt.

Kein Song ist wirklich schlecht; außerdem bezeichne ich das Fehlen eines mit dem instrumentalen Schlagstock "inszenierten" Medleys als Pluspunkt: Weniger ist mehr!

Für diese gelungene 2016er Produktion der sympathischen Ella Endlich vergebe ich gern aufgerundete fünf Sterne: So klingt der deutsche Schlager, wie er zu unserer Zeit zu klingen hat. Also hören wir hinein.
Zuletzt editiert: 14.06.2017 11:14

Blue System
Member
***
Sicherlich ihr, mit Abstand, bestes Album!
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