Gerry Rafferty - City To City

Cover Gerry Rafferty - City To City
Cover

Album

Jahr:1978
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Charts

Einstieg:15.07.1978 (Rang 12)
Zuletzt:15.08.1978 (Rang 9)
Höchstposition:9 (1 Woche)
Chartsverlauf:
Anzahl Wochen:8
Rang auf ewiger Bestenliste:3119 (524 Punkte)
Weltweit:
de  Peak: 3 / Wochen: 18
at  Peak: 9 / Wochen: 8
nl  Peak: 5 / Wochen: 44
se  Peak: 9 / Wochen: 8
nz  Peak: 6 / Wochen: 24

Tracks

20.01.1978
LP United Artists 30 104 XOT
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1.The Ark
  5:40
2.Baker Street
  6:11
3.Right Down The Line
  4:32
4.City To City
  5:06
5.Stealin' Time
  6:06
6.Mattie's Rag
  3:30
7.Whatever's Written In Your Heart
  6:40
8.Home And Dry
  4:59
9.Island
  5:22
10.Waiting For The Day
  5:40
   
1978
LP Liberty 038-1575151
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11.04.2014
LP Parlophone 2564632193 (Warner) / EAN 0825646321933
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Gerry Rafferty   Discographie / Fan werden

Singles - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
Baker Street15.06.1978424
 
Alben - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
City To City15.07.197898
 

Reviews

Durchschnittliche Bewertung: 5.43Gerry Rafferty - City To City (Reviews: 14)
26.08.2005 10:04
Voyager2
Member
******
Gerry Rafferty war wohl die musikalische Überraschung des Jahres 1978. Zumal er mit seiner Musik, einer Mischung aus Folk und sanften Rock, völlig gegen den herrschenden Trend schwamm. Punk New-Wave und Discosound hießen die Zauberwörter und damit ließ sich damals jede Menge Geld machen. Es gab aber auch ein großes Publikum, nennen wir es mal die schweigende Mehrheit, die sich mit dieser Musik überhaupt nicht anfreunden konnte und die sich davon schlichtweg genervt war. Da kam Gerry Rafferty mit dem Album „City To City“ gerade recht und bot dem Punk, New-Wave und Discosound genervten und geschädigten Publikum eine echte musikalische Alternative. Gerrys Angebot wurde vom Publikum dankbar angenommen. Gerry Rafferty war kein Neuling im Showgeschäft, schon seit gut 10 Jahren war er aktiv. Zuerst bei den Humblebums, einer Folkgruppe, die in den Jahre 1969 und 1970 drei vorzügliche Alben veröffentlichte, die sich aber nicht verkauften. Nach dem Ende der Humblebums veröffentlichte Gerry 1971 sein erstes Soloalbum „Can I Have My Money Back“, das aber ebenso wie die Alben der Humblebums unbeachtet blieb. Zusammen mit Joe Egan gründete er Stealers Wheel, die zwar mit „Stuck In The Middle With You“ einen Tophit und mit „Everybody’s Agreed That Everything Will Turn Out Fine“ und „Star“ zwei weitere solide Hits landeten, und die mit „Stealers Wheel“ (1972), „Ferguslie Park“ (1973) und „Right Or Wrong“ (1975) drei vorzügliche Alben ablieferten, denen allerdings die große Anerkennung versagt blieb. Nach dem Ende der Stealers Wheel schien Gerry wie vom Erdboden verschluckt. Anfang 1978 tauchte er mit der Single „Baker Street“, eines der schönsten und prägnantesten Lieder der 70er überhaupt, urplötzlich aus der Versenkung auf und landete einen internationalen Superhit. Das dazugehörige Album „City To City“ bewies, daß „Baker Street“ keinesfalls eine einmalige Angelegenheit ist. Wer je ein Stück der Stealers Wheels gehört hat, dem dürften die Klänge des Openers „The Ark“ vertraut klingen. Das Stück ist stark von englischem Folk beeinflußt, unterlegt mit sanftem Rock. Durch Gerrys verträumt, stark an Paul McCartney erinnernde Stimme, bekommt „The Ark“ eine einzigartige Atmosphäre. Was dann folgt, ist inzwischen ein Stück Musikgeschichte: „Baker Street“ mit seinen durch Mark und Bein gehenden Saxophonpassagen von Raphael Ravenscroft. Das sanft vor sich dahinplätschernde Lied wäre im Grunde nicht weiter auffällig, wären da nicht diese unglaublichen Instrumentalpassagen. Wer dieses gigantische Werk einmal gehört hat, der wird es nie wieder vergessen. Wenn man einmal eine Auflistung der 20 besten Lieder der 70er Jahre macht, dann wäre das magische „Baker Street“ ein heißer Anwärter auf Platz 1. Nein, es müßte Nummer 1 sein, denn etwas vergleichbares von einer solchen Qualität gibt es kein zweites Mal. Als Singleauskopplung bescherte diese Ausnahmenummer Gerry Rafferty einen echten Welthit. Als Singleauskopplung Nummer 2 kam „Right Down The Line“ im Spätsommer 1978 bis in die amerikanischen Top 10. Gegen die Ausnahmenummer „Baker Street“ verblaßt dieses Stück selbstverständlich, bietet aber nichts desto Trotz sehr schönen und harmonischen Softrock. „City To City“ bietet flotten Folkrock in bester Stealers Wheel Tradition. „Stealin‘ Time“ ist ein hübsche und solide Ballade, die aber nicht weiter auffällt. Ebenfalls solide und nicht weiter auffällig ist „Matti’s Rag“. Dann langt Gerry ein zweites Mal ganz gewaltig zu: Die lange, pianobetonte Ballade „Whatever Written In Your Heart“, angereichert mit Gospel ähnlichen Chören, verbreitet eine unglaublich intensive Atmosphäre mit fast magischen Momenten. „Home And Dry“ ist ein solider mid-tempo Rocker, mit dem sich Gerry allerdings ein wenig unter Wert verkauft. Immerhin war das Stück gut genug, um als Single zur Jahreswende 1978/79 bis in die amerikanischen Top 30 zu kommen. Ein wunderbar folkloristisch angehauchtes Lied ist „Island“. Gerrys sehnsüchtig klingende Stimme und der unglaublich eingängige Refrain machen „Island“ zu einem kleinen Juwel (1988 nahm Michael Holm „Island“ in deutscher Sprache unter dem Titel „Insel im Strom“ neu auf. Hätte er seine Insel 10 Jahre früher aufgenommen, so hätte er mit seiner wunderbaren deutschen Version garantiert einen Hit gelandet). Den Abschluß von „City To City“ bildet „Waiting For The Day“, ein temperamentvoller, aber etwas fader Rocker. Auch wenn „Waiting For The Day“ das meines Erachtens schwächste Stück des Albums ist, so trübt es doch nicht den überragenden Gesamteindruck. „City To City“ ist von der Qualität her das beste Album, was Ende der 70er Jahre erschienen ist. Allein „Baker Street“, „Whatever Written In Your Heart“ und „Island“ machen „City To City“ zu einem herausragendem Ereignis.
Zuletzt editiert: 13.06.2006 13:44
23.02.2006 22:42
bandito
Member
******
8 der zehn Titel sind schlicht hervorragend, die anderen beiden immer noch sehr gut. Diese Ausbeute ist auf diesem hohen Niveau etwas ganz Besonderes. "City To City" zähle ich zu den besten Alben ever und überhaupt.
11.06.2006 19:59
musicfan
Member
******
Sehr gute, schöne Lieder, mit sehr angenehmer Stimme gesungen.
17.07.2006 22:24
southpaw
Member
******
Long live the 70's! Und hier einer der unbestrittenen Höhepunkte von einem Mann aus Paisley, Schottland.
18.07.2006 00:20
SportyJohn
Staff
******
Das Beste Album allerzeiten........ für mich..... und meine Vorreder haben schon gesagt warum !!!
04.12.2006 11:25
elton
Member
******
Habe diese Platte seit 10 jahren nicht mehr gehört. Jetzt wiederentdeckt, und erneut begeistert davon. Zeitlos gut
28.05.2007 10:40
variety
Member
******
Ich vergebe auch knapp die 6, auch wenn heute nicht mehr ganz alle Songs so überzeugend tönen wie damals... ;-)
20.06.2007 20:27
remember
Member
****
Sicher, ein hörenswertes Album..aber von der Höchstzahl Welten entfernt..gepflegte Langeweile, aufgerundete 3.75*
Zuletzt editiert: 16.01.2012 18:00
11.03.2008 20:41
Derrick
Member
*****
Unbestritten ein wirklich gutes Album, aber auf die Höchstwertung komme ich hier absolut nicht...
04.04.2008 19:29
rhayader
Member
******
Gerry Rafferty's Meisterwerk. 10 Songs, die alle im oberen Bereich liegen ohne einen Ausfall.
Seine anderen Alben sind zwar alle solide, durchaus hörbar, aber kommen leider an dieses Werk nicht annähernd heran.

stefan5613
Member
******
Ja, das beste Album aller Zeiten, das mit zeitlos schönen Songs unverlöschlich leuchtet.

Sacred
Member
**
Sorry sorry sorry! Aber ich finde das Album einfach nur super langweilig! Baker Street ist ein grandioser Evergreeen doch der Rest vom Album ist absolut nicht meine Welt *schnarch*. Solide handgemachte Musik jep, gut produziert und gemastert jep, doch melodisch sowas von boring. Völlig überbewertet bisher, sorry Jungs. 2-3*

begue
Member
******
Ein hervorragendes Album.

Dino-Canarias
Member
*****
Das mit Abstand bekannteste Album (1978) des Schotten und
wohl auch sein bestes Werk....und das sicher nicht nur wegen
"Baker Street"!

Ganz knappe 5.

(4.75)
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