Leonard Cohen - You Want It Darker

Cover Leonard Cohen - You Want It Darker
Digital
Columbia -
Cover Leonard Cohen - You Want It Darker
Digital
Columbia 1160979847

Song

Jahr:2016
Musik/Text:Patrick Leonard
Leonard Cohen
Produzent:Adam Cohen
Persönliche Charts:In persönliche Hitparade hinzufügen

Charts

Einstieg:25.11.2016 (Rang 33)
Zuletzt:25.11.2016 (Rang 33)
Höchstposition:33 (1 Woche)
Chartsverlauf:
Anzahl Wochen:1
Rang auf ewiger Bestenliste:8984 (43 Punkte)
Weltweit:
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  Tip (W)
se  Peak: 52 / Wochen: 1

Tracks

26.09.2016
Digital Columbia - (Sony)
Details anzeigenAlles anhören
1.You Want It Darker
  4:44
   
07.10.2016
Digital Columbia 1160979847 (Sony)
Details anzeigenAlles anhören
1.You Want It Darker (Paul Kalkbrenner Remix)
  7:12
   

Auf folgenden Tonträgern verfügbar

VersionLängeTitelLabel
Nummer
Format
Medium
Datum
4:44You Want It DarkerColumbia
-
Single
Digital
26.09.2016
Paul Kalkbrenner Remix7:12You Want It DarkerColumbia
1160979847
Single
Digital
07.10.2016
4:44You Want It DarkerColumbia
88985365072
Album
CD
21.10.2016

Leonard Cohen   Künstlerportal

Singles - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
Hallelujah03.12.2010132
You Want It Darker25.11.2016331
Suzanne25.11.2016391
 
Alben - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
Live Songs15.05.1973812
New Skin For The Old Ceremony15.11.197428
Recent Songs15.11.1979244
Various Positions15.01.1985184
I'm Your Man01.04.1988224
The Future17.01.199358
More Best Of16.11.1997412
Ten New Songs21.10.2001514
Dear Heather07.11.2004137
The Essential03.10.20081416
Live In London10.04.2009917
Greatest Hits [2009]11.09.20091122
Songs From The Road17.09.201077
Old Ideas10.02.2012214
Popular Problems03.10.2014116
Live In Dublin12.12.2014333
Can't Forget - A Souvenir Of The Grand Tour22.05.2015172
You Want It Darker04.11.2016119
 

Reviews

Durchschnittliche Bewertung: 4.72 (Reviews: 32)

Miraculi
Member
****
Leonard zelibriert eine schwarze Messe - tiefe Stimme, Schmerzen - we kill the flame! Ich kann es nicht ganz ernst nehmen - I am ready my Lord - dafür klingt's einfach zu gestellt.

Kirin
Member
****
Die Atmosphäre ist interessant.

sirvmr
Member
*****
What a fantastic song! So dark and moody. Exceptional return to form.

gherkin
Member
******
Prachtig werk van Leonard Cohen.
Zuletzt editiert: 23.10.2016 11:59

Widmann1
Member
****
Aus Respekt vor seinem Lebenswerk schrecke ich vor einer schlechteren Bewertung zurück. Musikalisch ist das ja nicht das Gelbe vom Ei.

DeejayDave
Member
*****
Cohen die bijna letterlijk bezingt dat hij klaar is om te sterven. Ik krijg hier een beetje een flashback naar Bowie in januari van. Laten we hopen dat Cohen nog even bij ons blijft. Fantastisch nummer.

Snormobiel Beusichem
Member
****
▒ Kondigt de 82 jarige Canadese Joodse dichter, volkszanger, muzikant, schrijver en songschrijver: "Leonard Cohen", met zijn mooie ruwe stem hiermee zijn komende afscheid aan ??? Het is niet te hopen !!! Er vallen er nu wel veel om ons heen ☺!!!

sbmqi90
Member
******
Ich dachte eigentlich, dass ich mit Leonard Cohen schon alleine der Stimme wegen nichts anfangen kann - doch dieses elegische, düster-mystische Meisterwerk hat mich nun bekehrt. Seine einzigartige Vortragsweise verhilft dem Titeltrack des neuen Albums zu einer unglaublich fesselnden Wirkung. Ganz stark und das Highlight des Albums.

Jeroen68
Member
***
Niet het beste werk van Leonard Cohen, zijn stem lijkt ruwer dan ooit. Maar een verademing tussen de hedendaagse lokale bijdragen.

Kamala
Member
*****
....interessantes Arrangement - Cohen, eher der Sprecher denn Sänger mit einer geheimnisvollen, dunklen Geschichte ....."he's ready, Lord" ..... - begleitet wird er von "Kirchenchor" und traurigem Orgelspiel - kann das nicht oft hören, aber wenn, dann bin ich gefangen genommen davon...5+

remember
Member
****
..und nun war er also ready...
R.I.P.

ul.tra
Member
****
Mag ja sein das er gute Texte schreiben konnte. Sein Gesang ist aber grenzwertig. Selten das er auch nur annähernd Mainstream produzierte. Hier hat er wohl seinen nahen Tod vorhergesehen. Nur wegen dem Paul Kalkbrenner Remix gibt es noch eine gute vier. R.I.P.

sophieellisbextor
Staff
*****
Atmosphère sombre et arrangements ecclésiastiques, c'est très réussi.

ulver657
Member
*****
Cohen hatte tiefere Sensorien. das äussert sich auch hier. er ahnte wohl seinen Tod... farewell, great Poet, your spirit and words will carry on!

Niotku
Member
******
"Selten das er auch nur annähernd Mainstream produzierte."

Na, und das kann man natürlich nicht hinnehmen. Wie furchtbar, wenn ein Künstler sich bemüßigt fühlt, Musik zu machen, die im Adult-Contemporary-Radioprogramm zwischen Silbermond und Simply Red vielleicht nicht so ganz ohne Widerhaken die Kehle hinunterrutscht.

Aber solange es die Britney Spears des Techno gibt, die einen Remix dazu schustert, den sie beim Lollapalooza Berlin "darbietet", während sich das Partyvolk gefragt haben muss, wer der blöde, alte Sack ist, der mit seiner Stimme Britneys geilen Partytrack kaputtmacht, ist ja alles in Ordnung, nicht? Leute, manchmal macht ihr mich fertig. :D

Möge er in Frieden ruhen - sein Abschlusswerk "You Want It Darker" ist meines Erachtens so hochwertig wie sonst nichts von Cohen nach "I'm Your Man", der Titeltrack das absolute Glanzstück. Ein würdiger Abgang eines fantastischen Künstlers von der Bühne, der mir immer mehr bedeutet hat als Dylan und Konsorten.

Patrick3
Member
******
Dit blijkt dan helaas het testament van Leonard Cohen te zijn

southpaw
Member
*****
Muss man als musikalisches Testament betrachten und bewerten.

pwill
Member
*****
Was für ein denkwürdiges Testament!Was für ein denkwürdiges Vermächtnis! In der Tat.
Da weiß Leonard Cohen, dass er sterben wird, sagt seinem Herrn und Gott (der jüdische, wohlgemerkt!): "Hier bin ich. Ich erwarte deinen Ruf."
Zugleich wünschte man sich bei den Versen, Gott würde sagen: "Hier bin ich. Ich höre."
Denn in den Strophen erhebt Leonard Cohen Anklage gegen oder doch zumindest Klage über einen Gott, dessen "Liebe niemals kam". Welche Liebe meint Cohen?
Von der Abwesenheit von Liebe ist in dem Song viel zu hören: Da gibt es zunächst die klaren Machtverhältnisse - Ruhm und Ehre = Gott, Schande = Mensch. Da werden Karten verteilt und einer muss aus dem Spiel raus. Ist hier etwa von einem Glücksspiel die Rede mit den Schicksalen der Menschen? Selbst der Heiler braucht einen kranken, gebrochen Menschen, damit er tätig werden kann. Vergebliches Flehen der Menschen auf der einen (Kerzen), die Hilfe, die niemals kam, auf der anderen Seite. 
Interpretations-These: Abwesenheit von Liebe = Dunkelheit 
"You want it darker" kann man mit "Du willst es dunkler" übersetzen. Man kann es aber durchaus auch mit "Du brauchst es dunkler" übersetzen. Ein kleiner feiner Unterschied, der aber die Zustandsbeschreibung vom Willentlichen hin zum Bedürftigen deutet. Wohlgemerkt: bei Gott. 
Die falsch verstandene Liebe ist jedenfalls: We kill the flame. Wir (die Menschen) sind die Handlanger, die dann seinen (Gottes) Wunsch, dein Bedürfnis nach Dunkelheit (= hier vielleicht eher sogar Grausamkeit) erfüllen.
Leonard Cohen stellt sich diesem Ruf nach Dunkelheit mit den Worten "Hineni", was in unterschiedlicher Weise die Bereitschaft für den Ruf Gottes signalisiert.

Der Refrain: 
Gepriesen, geheiligt sei dein heiliger Name, Gott, der in der menschlichen Gestalt beschimpft und gekreuzigt worden ist. Millionen Kerzen brennen für die Hilfe, die niemals kam.
Du brauchst es dunkler.

Lese ich da einen Hinweis Cohens auf Jesus Christus heraus? Na, vielleicht zu vorschnell, denn Jesu Schicksal ist das gleiche, was alle Propheten auch vor ihm schon erlitten haben.

Sieht sich der sterbende Leonard Cohen in der Rolle eines Propheten, den jetzt auch das (Todes-)Schicksal ereilt?

Da gibt es einen, der liebt, in der Geschichte? Noch eine Anspielung auf Jesus? Oder auf Cohen selbst? Auf die Geschichte, die sich an allen Propheten gleichermaßen wiederholt. 
Da gibt es ein Einschlaflied gegen das Leiden, ein Paradox, dem man die Schuld dafür geben kann. Cohen ein Prophet? Ein Prophet des Herzens, sagt sein Biograf L.S. Dorman. Die Propheten in der Bibel haben aber die Menschen angeklagt - im Namen Gottes. Hier klagt eher ein Prophet Gott an - im Namen der Menschlichkeit...
Eine nicht ganz unwesentliche Umdeutung der Rolle des Propheten. 

Von welchem Paradox (= ein Ding der Unmöglichkeit, ein Widerspruch in sich selbst) ist hier die Rede? Dass Gott Mensch geworden ist? Dass der Gott der Liebe, Unfriede und Zerstörung und Hass mit sich bringt? Dass das Leben immer im Tod endet?
Und Schuld wofür? Dass es soviel Ungerechtigkeit und Hass in der Welt gibt?

In der dritten Strophe wird ein Dilemma thematisiert. Gefangene werden an die Wand gestellt. Man könnte, man müsste was dagegen tun. Man dürfte jetzt sogar töten, aber die Mittelklasse-Zahmheit gewinnt die Überhand. Der Sprecher dieser Strophe redet sich raus, dass er nicht wusste, dass er die Erlaubnis hatte zu morden und zu zermalmen.
Stattdessen siegt erneut die Dunkelheit. "You want it darker."

In all diesen bitteren Momenten kommt das "Hineni" Ich bin bereit für dich, Gott. 

Letzter Refrain mit einer kleinen Änderung. Hier hoffen alle auf die Liebe (statt der Hilfe), die nicht kommt.

Wenn der Song ein Vermächtnis ist dann ein bedrückendes, beinahe ratlos wirkendes Vermächtnis. Raunende Beschwörung der Lebensfragen des großen Sängers. Vielleicht ist es lediglich ein Zeugnis: So ist es eben. Macht (Ihr Menschen/Gott) damit und daraus, was Ihr könnt. Ich bin bereit für die Dunkelheit.

Ich befürchte, ich werde mir diesen Song noch öfter anhören müssen...



Zuletzt editiert: 07.12.2016 23:18

Chartsfohlen
Member
*****
Ich weiß ja nicht, ob ihr das vielleicht kennt, aber bei mir gibt es Künstler, deren Musik so groß und sperrig auf mich wirkt, dass ich sie zwar total respektiere, aber eine wirkliche Beschäftigung mit ihr immer auf die lange Bank schiebe, weil ich die Befürchtung hege, sie nur in ganz besonderen Momenten richtig würdigen zu können - die oft genug erst nach Jahren kommen, oder auch nie. Ein solcher Künstler war für mich Leonard Cohen, der mit seinem Werk zwar durchaus präsent für mich war, auf mich allerdings so... sperrig und schwerfällig wirkte, dass ich nie wirklich die Zeit und Muße fand, mich ihm näher zu widmen. Nun ist er tot und ich weiß nicht so viel mehr über ihn, als dass er der Schöpfer eines der schönsten Lieder der Pop-Geschichte ist, das mir von Jeff Buckley allerdings besser gefällt als von ihm ("Hallelujah" natürlich).

Zum Song: Finde ich auch nicht besonders leicht zugänglich, aber mit seiner düsteren, hypnotischen, mitunter fast sakralen Stimmung auch durchaus faszinierend. Seine dunkle Stimme mag ich hier ganz besonders. Weit weg von dem, was uns im Alltag dutzendfach aus den Radios entgegenschallt.

fabio
Member
*****
schön

musikmannen
Member
******
Great

Rootje
Member
******
Ik word hier stil van. Wat een muzikaal meesterwerkje. Helaas kort hierna is Leonard Cohen overleden, maar heeft gelukkig deze pracht nog afgeleverd.

!Xabbu
Member
***
er war schon etwas experimentierfreudig.
spannende nummer.

ShadowViolin
Member
***
Oha. Dachte, mir würde das sehr gefallen. Allen voran wegen dem Lob, den der Song erhält. Nur gefällt mir das nicht wirklich. Tut mir fast weh, aber eine 3* ist das Höchste der Gefühle für mich...

Werner
Member
****
...die düstere Atmosphäre des Songs und Cohen's tiefe Erzählstimme sind schon fesselnd...

Redhawk1
Member
*****
Klasse!

Rewer
hitparade.ch
*****
...sehr gut...

James Egon
Member
*****
Es wurde doch schon alles gesagt.

KingBandicoot
Member
****
The intense and dark atmosphere is an absolute winner!

A superb way to go! RIP

drogida007
Member
****

Schon sehr depressiver Sound...

RentnerHD
Member
****
Gut.

Der.Katkus
Member
******
Ein wunderschönes, melancholisches Lied.
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