Roxy Music - Flesh + Blood

Cover Roxy Music - Flesh + Blood
LP
Polydor 2302 099
Cover Roxy Music - Flesh + Blood
Cover

Album

Jahr:1980
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Charts

Einstieg:15.07.1980 (Rang 15)
Zuletzt:01.09.1980 (Rang 19)
Höchstposition:15 (1 Woche)
Chartsverlauf:
Anzahl Wochen:6
Rang auf ewiger Bestenliste:4099 (352 Punkte)
Weltweit:
de  Peak: 6 / Wochen: 65
at  Peak: 15 / Wochen: 6
nl  Peak: 8 / Wochen: 15
se  Peak: 7 / Wochen: 8
no  Peak: 6 / Wochen: 20
nz  Peak: 1 / Wochen: 72

Tracks

12.06.1980
LP Polydor 2302 099
1980
Club-Edition - LP Polydor / E'G 31 912 [at]
1988
CD Polydor 786406 2
13.09.1999
Remastered Edition - CD Virgin ROXYCD8 / 8474592 / EAN 0724384745929
21.07.2017
LP Virgin ROXYLP 7 (UMG) / EAN 0602537848805
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1.In The Midnight Hour
  3:09
2.Oh Yeah!
  4:52
3.Same Old Scene
  3:59
4.Flesh And Blood
  3:13
5.My Only Love
  5:21
6.Over You
  3:28
7.Eight Miles High
  4:56
8.Rain Rain Rain
  3:20
9.No Strange Delight
  4:45
10.Running Wild
  5:03
   
21.09.2015
SACD Master UICY-40128 / EAN 4988005866103
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Roxy Music   Künstlerportal

Singles - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
Virginia Plain15.01.1973164
Jealous Guy01.05.1981614
 
Alben - Austria Top 40
TitelEintrittPeakWochen
For Your Pleasure15.07.197394
Country Life15.12.1974104
Manifesto15.04.1979254
Flesh + Blood15.07.1980156
Avalon15.07.1982514
Street Life * 20 Great Hits (Bryan Ferry * Roxy Music)15.06.1986232
The Best Of Roxy Music24.06.2001277
 

Reviews

Durchschnittliche Bewertung: 5.31 (Reviews: 13)
17.05.2006 15:04
Voyager2
Member
******
Das Mitte 1980 erschienene siebente Roxy Music Album „Flesh & Blood“ kann man ohne Übertreibung als ihr bisher friedlichstes und poppigstes Werk bezeichnen. Diese Bezeichnungen sind keineswegs abfällig gemeint, denn wenn solche Musik derart virituos, abwechslungsreich und unterhaltsam gespielt ist, dann verdient es doppelt Anerkennung. Was schon „Manifesto“ aus dem Jahre 1979 auszeichnete, wird auf „Flesh & Blood“ nahezu zur Vollendung gebracht. Das Album beginnt mit einem Novum: Erstmals spielen Roxy Music einen Fremdtitel. Allerdings klingt ihre Version von Wilson Picketts Klassiker „In The Midnight Hour“ so frisch und flockig, daß man meinen könnte, der Titel sei brandneu. „Oh Yeah“ ist ein herrlicher sanft dahin fließender Softrocker, der als zweite Singleauskopplung der Band im August 1980 einen europaweiten Tophit bescherte. Das leicht discomäßige „Same Old Scene“, als dritte Singleauskopplung im November 1980 ein Top 10 Hit in England, klingt wie eine Vorlage für damals startende New Romantic Szene. Wenn man sich einmal die frühen Erfolge von Spandau Ballett, Depeche Mode oder Orchestral Manoeuvres In The Dark anhört, dann weiß man, woher die Ideen dazu stammen. In „Flesh And Blood“ werden Erinnerungen an alte Roxy Music Zeiten wach. Allerdings wurde der frühere chaotische Sound zeitgemäß glatt gebügelt. Das tut der Klasse dieses Stück keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Ebenfalls klasse, aber eine absolute Klasse für sich, ist „My Only Love“. Über einen sanften Synthesizerteppich flirren die Gitarre und Bryan Ferrys Stimme erhebt sich fast majestätisch. „Over You“ bietet lupenrein Poprock, sehr sauber gespielt und sehr eingängig. Kein Wunder, daß dieses äußerst elegante Stück als erste Singleauskopplung Mitte 1980 ein Top 10 Hit in England war. Vor allem das Fade-Out mit Bryan Ferry eleganten Saxophonspiel gibt dem Stück einen einzigartigen, fast magischen Charakter. Wenn Poprock derart mitreißend gespielt ist, dann macht das Zuhören doppelt Spaß. Interessant, wenn auch nicht jedermanns Sache dürfte Roxy Musics Version des Byrds Klassiker „Eight Miles High“ sein. Bryan Ferry & Co. haben dem Klassiker einen Schuß Discosound verpaßt und schaffen eine einzigartige Atmosphäre. Wenn man vorbehaltslos an ihre Version von „Eight Miles High“ herangeht und es nicht mit dem Original der Byrds oder gar der genialen Version von Golden Earring vergleicht, dann bekommt man eine verdammt faszinierende Sache geboten. Ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist „Rain, Rain, Rain“, ein toll gespieltes Stück, das unglaublich eingängig ist. Über eine ganz besondere Atmosphäre verfügt „No Strange Delight“, die man eigentlich gar nicht so recht beschreiben kann. Man muß das Stück einfach mal auf sich einwirken lassen: Kopfhörer aufsetzen, Augen schließen und das sanfte „No Strange Delight“ auf sich einwirken lassen. Das gleiche gilt auch für den Softrocker „Running Wild“. Als Fazit kann man sagen, daß „Flesh & Blood“ ein sehr geschlossenes und dichtes Werk ist, dessen musikalische Schönheit und Komplexität sich nach und nach entfaltet. Die alten Roxy Fans werden das Album einmal mehr mit Enttäuschung und Kopfschütteln zur Kenntnis genommen haben. Wer sich aber musikalisch tolerant zeigt, dem eröffnet sich ein mehr als faszinierendes Klangerlebnis.
17.08.2006 14:07
southpaw
Member
******
As good as it gets.

Es gibt kein schöneres Album für melancholische Seelen als dieses.
28.06.2007 17:13
Trille
Member
*****
Wow, was für eine Offenbarung nach dem hin und her und dem nicht entscheiden können zwischen dem alten und dem neuen Stil der letzten zwei Alben. Endlich haben Roxy Music konsequent auf den neuen Stil gesetzt. Heraus kam die gewohnt ästhetische Auswahl unterkühlt-erotischer Songs, geprägt von Ferrys elegant-schmachtendem Gesang, Manzaneras gekonnt zurückgehaltener Gitarre und der akzentuierten Sax-Untermalung Mackays.
#1 in GB, #10 in AUS, #35 in den USA

27.09.2007 21:59
remember
Member
****
Up's & downs, aber ich war nie so der Roxy-Fan, solide und ordentlich eingespielt..
Zuletzt editiert: 13.09.2010 16:21

elp_gallagher
Member
*****
für ruhigere stunden

jensi70
Member
******
Ein Album zum Abspacen. Unbedingt über Kopfhörer genießen!

Rewer
hitparade.ch
*****
...sehr gut...

LarkCGN
Member
*****
Ich finde "Avalon" zwar noch einen Tacken stärker, aber auch "Flesh + Blood" gehört zu den hervorragenden Roxy-Music-Alben. Zwar ist vom Glam Rock eigentlich nichts mehr übrig, aber was soll's, wenn die Qualität dennoch so hoch ist. Klare 5 Punkte!

rhayader
Member
*****
Insgesamt gefällt mir die Band zwar in ihrer kreativeren Anfangszeit besser, trotzdem haben sie nach ihrem Comeback nach vier Jahren Pause mit ihren drei späteren kommerziellen Alben ('Manifesto', 'Flesh + Blood', 'Avalon') einen insgesamt sehr gelungenen Wandel zu eingängigerer und kommerziellerer Popmusik geschafft. Dabei ist von diesem Album-Trio 'Flesh + Blood' meiner Meinung nach am besten gelungen. Mit 'Oh Yeah' und 'Over You' haben sie zwei perfekte Pop-Perlen für die Ewigkeit geschaffen. Auch wenn zwischendurch schwächeres Material ('Rain Rain Rain' und 'der Titelsong) oder ein überflüssiges Cover ('Eight Miles High') enthalten sind, ist das Album insgesamt ein echtes Hörvergnügen.

80sMan
Member
******
Ist ja alles gesagt.

Widmann1
Member
*****
Ein Album vor meiner Zeit, das ich mir erst jetzt auch mit Hilfe von Spotify mehrfach angehört habe. Sehr schön, nicht nur der Über-Hit "Oh Yeah (There's A Band Playing On The Radio)".

Rock'n'roll Gypsy
Member
******
War mein erstes Roxy-Album auf Vinyl, vor gut 3 Jahren. Viel möchte ich nicht schreiben, außer:
-es ist ihr bestes Werk
-es ist eins der besten New-Wave/ New-Romantic-Alben
-es ist wunderschön schnulzig und melancholisch
-und es ist eins meiner Lieblingsalben

Highlights: „My only Love“ und „The Same old Scene“

klamar
Member
*****
... insgesamt ein sehr gutes Album ... für alle die gehobenen Pop mögen, sicher zu empfehlen ...
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